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man in der Art, dass man 8 Drachtn. Quecksilber mit 20 Drach-men reiner Salpetersäure von 1,200 spec. Gewicht in einemMedicintrlase durchschüttelt und an einem lauwarmen Orte beiSeite stellt. Hin und wieder schüttelt man um. Ist nach 12Stunden das Metall noch nicht gelöst und bemerkt man andemselben keine Gasentwickelung mehr, so setzt man noch 2bis 3 Drachm. Säure hinzu. Die noch lauwarme Lösung wirdnun mit Hülfe eines starkkolbigen Pistills in einem geräumigenporcellanenen Mörser mit dem halberkalteten, noch flüssigenFette gehörig agitirt, bis die Mischung eine emulsionsähnlichedickliche Flüssigkeit darstellt. Dann wird sie alsbald in Kap-seln ans hartem Papier in fingersdicker Schicht ausgegossen.Nach dem völligen Erkalten wird die starre Salbe von demPapiere abgesondert und ihre Überfläche mit der Spitze einesMessers in Täfelchen getheilt Sie ist frisch von blassgelblicherFarbe, wird aber mit der Zeit auf der Oberfläche weisslich. DieKonsistenz ist talgähnlich und krümlich.
Die gelbe Quecksilbersalbe enthält das Quecksilbernitratals Oxyd und Oxydul. Dem Lichte längere Zeit ausgesetztwird sie grau. Eiserne Spatel sind von der Salbe fern zu halten.Sapo mercurialis Heberti, Hebert's Quecksilberseife. 24 Th.Quecksilber werden in 36 Th. Salpetersäure gelöst. Die Lösung wirdmit 100 Th. flüssigem Talge bis zum Erkalten agitirt und gemischt undzuletzt mit 60 Th. konc. Aetznatronlauge innig verrieben.
Unguentum Hydrargyri jodati.
Pll. ]Iaill!>. Eine Mischung ex tempore aus einem SkrplHydrargyrum jodatum und einer Unz. Schweinefett.In derselben Art wird bereitet:
Unguentum Hydrargyri bijodatt.
Unguentum Hydrargyri rubrum.
Ceratum s. Unguentum s. Balsamum ophthalmicum rubrum,
Unguentum Mercurii s. Hydrargyri praecipitati rubri; rother
Augenbalsam, rothe Präcipitatsalbe, rothe Prinzmetallsalbe,
rothe Quecksilbersalbe.
Pll. Bor* Zehn Gran Hydrargyrum oxydatum rubrum wer-den mit einer Unz. Unguent. rosatum aufs Innigste ge-mischt. Ex tempore.
Pll. ISiiillb. Zwei Drachm. Hydrargyrum oxydatum rubrumlaevig., zwei Unz. Adeps und eine halbe Unz. Cera albawerden aufs Genaueste zu einer Salbe gemischt. Man be-reite nicht eine zu grosse Menge, damit, sie nicht ranzig werde.