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2 (1857)
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926
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Der Traganlh besteht aus Bassorin , welches sich im Wasser nichtauflöst, sondern damit nur gallertartig aufschwillt, aus löslichem Gummi,Stärkemehl und geringen Mengen anorganischer Salze. Durch längeresKochen wird er löslicher in Wasser, aber weniger schleimig. In seinemchemischen Verhalten schliesst er sich dem Gummi und den Kohlenhy-draten an. Siehe auch Einleitung S. 123.

Trochisci aiithelmintici.

Trochisci purgantes s. laxantes, Trochisci contra Vermes; Pa-stilles ou Tablettes vermifuges; Worm-Cakes; Wurmkuchen.

*li. Ilamb. Eine Drachm. Extract. Sem. Cynae aethereum,zwei Drachm. Radix Jalapae pulv., zwei Unz. Saccharumund zwei Drachm. Amylum werden mit Traganthschleim odergelöster Gelatine nach den Regeln der Kunst zu 60 Tro-chisken gemacht. Diese werden ohne Anwendung von Wärmeausgetrocknet und in gut verstopften Gefässen aufbewahrt.

JPIl. Sax. Calomel eine Unz., Radix Jalapae zwei Unz., Cornucenipulv. eine halbe Unz , Scammonium drei Drachm., Cort.Cinnamomi acht Skrpl, Saccharum acht Unz., Ol. Cinna-momi 24 Tropf, Tragacantha zwei Drachm. werden nachden Regeln der Kunst zu 480 Trochisken gemacht. DasStück enthält einen Gran Calomel, 2 Gran Jalappa und 3 / 8Gran Scammonium.

Ueber die Darstellung der Zeltchen, Turbinulae ist oben S. 559 schongesprochen worden. Die Trochisken ^Rädchen), Trochisci, sind kleinerunde flache Kuchen, auf ihrer Oberfläche mit einemSternchen oder sonst einer Figur bezeichnet (d und <).Die Scheibchen, Pastille, Pastilli, (f) sind den Tro-chisken in Form und Gestalt ziemlich ähnlich, ge-meinlich aber mit glatter Oberfläche und etwas grös-ser als die Trochisken. Die Täfelchen, Tabulae (Ta-blettes) sind viereckige dünne Scheibchen, häufig nenntman aber auch die Pastillen Tablettes und Zeltchen.Im Ganzen sind diese Arzneiformen »o wenig voneinander verschieden, dass es schwer hält sie zu sich-ten. In der Praxis wird auch die eine der anderensubstituirt. Die Aufgabe für den Pharmaceuten bleibtimmer die, diese Arzneiform in der dem Auge mög-lichst angenehmsten Art zu dispensiren. Die rundeScheibenform ist jetzt die gebräuchlichste. Die Masse, welche zu Tro-chisken oder Pastillen geformt werden soll, hat die Dichte einer wei-chen Pillenmasse. Die Trochisken machte man bis jetzt in der Art, dassman die Masse auf der Pillenmaschiene ablheilte, einen jeden Theil zueiner Kugel formte, mit einem trocknen Pulver konspergirte und nun miteinem hölzernen oder metallenen Stempel, oder in Ermangelung einessolchen mit einem gekerbten Korkstopfen zu einem Kuchen plattdrückte.