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2 (1857)
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925
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men aus Griechenland, von Astragalus verus Oliv, entnom-men aus dem Orient zugeführt wird.Pll. Itiiill!). Der weisseste Traganth ist auszuwählen. Ermuss im Wasser so aufschwellen, dass 1 Th. mit SO Th.Wasser in einen dicken Schleim verwandelt wird.

Pli. Haiin., Sax., gl. Mols.

Astragalus verus Olivier.

Cretieus Linn.

Leguminosae. Trib. Aslragalöideae. Diadelphia Decandria.Bayne Arzng. 10. T. 7.

Von dieser strauchartigen Legutninose wächst erstere inKleinasien, Armenien, Persien, die andere auf Kreta in derNähe des Berges Ida. Auch Astragalus gummifer Laoil/ardiere,welche Pflanze man auf dem Libanon antrifft, ist als Mutter-pflanze des Traganths, jedoch mit Unrecht angenommen wor-den. In den Monaten Juni und Juli wird der Traganth ge-sammelt. Theils quillt er freiwillig aus dem Stamme, theilsans aufgeritzten Stellen desselben hervor. Besonders giebt dieverwundete Würze] eine gute Ausbeute. Die im Handel vor-kommende Waare besteht aus '/ 3 bis 2 Zoll langen drath-,faden- und wurmformigen, verschieden in einander gewunde-nen, auch breiten flachen Stücken von milchweisser oder gelb-lichweisser Farbe. Schlechtere Sorten (naturell) sehen gelblich,röthlich, bräunlich oder grau aus. Die weisse Waare (Traga-cantha electa) ist die officinelle. Man unterscheidet nach derGestalt der Stücke die wurmförmige, Morea- oder Ver-mied] e-Sorte in fadenförmigen wurmartig gedrehten Stücken.Diese kommt ans Griechenland. Die in breiten abgeplattetenStücken ist die Smyrnaer Sorte, welche aus dem Orient ge-bracht wird.

Der gute Traganth giebt ein weisses Pulver. Durch Trock-nen bei gelinder Wärme macht man ihn znm Pulvern ge-schickt. Soll das Pulver zu einem Schleime angerührt werden, sozerrührt man es zuvor in einem Mörser und setzt auf einmalunter Umrühren die 12 bis löfache Menge "Wasser zu. Wirddas Wasser allmählig und in kleineren Portionen zugemischt,so quillt er ungleichmässig auf und seine gleichmässige Ver-keilung in dem Wasser wird eine mühsame. Mit der obenangegebenen Menge Wasser quillt er allmählig zu einem der-ben Schleime auf. Der Tragantschleim lässt sich nicht langeaufbewahren.