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ätzender Lauge gelöst der Seife zugesetzt wird, Kochsalz,Natronlauge, Thon, weisser Bolus, Stärkemehlab-fälle, Wasser obenan. Den Wassergehalt findet man, wennman 100 Gran feing"eschabte Seife an einem gelind warmenOrte oder im Wasserbade austrocknet. Eine gute Talg-Na-tronseife oder Hausseife, Sapo sebacinus s. datnes/icus, darfhierdurch nicht über 25 Proc. am Gewicht verlieren. Einegute trockne Talgseife enthält 10 bis 15 Proc. Wasser. DieSpanische Seife verliere beim Trocknen nicht über 20 Proc,die grüne oder schwarze Seife nicht über 50 Proc. Kochsalz,Thon, Bolus, Stärkemehl und andere ähnliche Substanzen blei-ben beim Auflösen in Weingeist als pulverige Substanzen zu-rück. Verunreinigungen von weniger denn 5 Proc. des Ge-wichtes der Seife lassen sich übersehen.
Windsor seife, mit welchen Namen die Ph. Hamb. dieTalgseife bezeichnet, ist eine in England fabricirte reine schöneweisse Talg-Natronseife. Mit demselben Namen bezeichnenwir auch eine wohlriechende Toilettenseife. Die der Talgseifebeigemischte Kokosö'lseife, welche sich schon durch einen über-grossen Wassergehalt auszeichnet, verräth sich durch den star-ken eigenthümlichen unangenehmen Geruch, welcher sich ausder wässrigen warmen Seifenlösung beim Uebersättigen mitverdünnter Schwefelsäure entwickelt.
Die harte Talg-Natronseife und die Spanische Seife wer-den in Stücken und auch als Pulver vorräthig gehalten. Umsie zu pulvern, verwandelt man sie mittelst eines Messersoder auf einer Gurkenhobel in dünne Späne, welche man ineiner doppelten Papierhülle an einem warmen Orte von unge-fähr 30 bis 50° C. austrocknet. Beim Stossen der Seife imMörser hat der Stösser Nase und Augen vor dem scharfenSeifenstaube zu wahren. Das Seifenpulver hebt man in gläs-sernen Gefässen auf.
Sapo guajacinus.
Guajakseife.
JPIl. Boi'< Eine lin%. Aelzkalilauge, verdünnt mit zweiUnz. destill. Wasser, wird in einem porcetlanenen Gefasseerwärmt und mit sechs Drachm. oder soviel gepulv Gua-jakharze a/lmählig versetzt, dass der letzte kleine Zusatzungelöst bleibt, wobei das durch Verdampfung verloren ge-hende Wasser *« ersetzen ist. Dann wird die Flüssigkeit