Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
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687
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K

wird im Dampfbade eine Stunde lang mit 16 Pfd Wasser%u einer Kolatur von acht Pfd eingekocht und nach demAusdrücken der Rückstand mit einer gleichen Menge Was-ser auf gleiche Weise gekocht. Nachdem die Abkochungenbis auf fünf Pfd eingedampft und sie halb erkaltet sind,werden sie mit vier Pfd höchstreklif. W eingeist ver-mischt. Die dadurch niedergeschlagene Gelatine sondert manmittelst eines leinenen Kolatoriums und vermischt sie nochfeucht in einem porcellanenen Gefässe mit acht Unz. ge-pulv. Zucker, dampft sie unter Umrühren im Dampfbadezur Trockne ab und verwandelt sie endlich in ein feinesPulver, welches man in einem gut verstopften Glase auf-bewahrt.

Es soll ein blasses gelb/ichgraues geruchloses, süssschlei-mig, nicht empyreumatisch schmeckendes Pulver sein, wel-ches mit 3 Th. Wasser gekocht eine Gallerte giebl. VierTh. desselben enthalten ungefähr einen Th. getrocknete Is-ländische Moosgallerte.IM». Sl. Hols. Sechs Uns. Gelatina Lichenis Islandki edulrcorata £S. Seite 8), vier Unz. gepulv. Zucker und eineUnz. Gummiarabikum werden gemischt und bei gelinderWärmein einem porcellanenen Gefässe ausgetrocknet, bis sichdie Masse pulvern lässt. Das Pulver werde in einem gutverstopften Glase aufbewahrt. Es soll ein etwas weissliches,nicht krümliches Pulver sein.

Saccharolatum Iiimacum.

1*1». Ha mit. Hundert Schnecken (Limaces) bestreut manin einem zinnernen oder irdenen Geschirre mit perforirtemBoden mit acht Unz. gepulv. Zucker, bedeckt mit einemanderen Gefässe und stellt eine Nacht bei Seite. Der Zuk-ker löst sich in dem Schleime der Schnecken und fliesst inForm eines dünneren Sgrups in ein untergestelltes Gefäss.Diesem setzt man sechs zehn Unz. gepulv. Zucker hin-zu , dampft im Dampfbade nach den Regeln der Kunst zurvölligen Trockne ein und bewahrt die gepulverte Masse ineinem gut verstopften Glase auf.

Es soll ein braunweissliches geruchloses Pulver von süs-sem, wenig schleimigen Geschmacke sein. Es wird zur Be-reitung des Syrupus Limacum gebraucht.

Saciiiaram.

Sucre; Sugar; Zucker.

IMl. I2oi\. SI. Hols. Saccharum albissimum, weissester Zuk-ker, gemeinlich Raffinade genannt, so wie Saccharum al?bum, weisser Zucker, gemeinlich Melis genannt.