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Pfeffermünzöl xugemischt und die Masse nach den Reffe/nder Kunst zu Plätzchen ausgegossen.
Die Vorschriften der Ph. Bor. und Hamb. geben den kür-zesten Weg zur Darstellung der Pfeffermünzkügelchen an. DieZuckerplätzchen erhält man im Handel von vorzüglicher Weisseund sehr billigem Preise. Ihre Darstellung im pharmaceuti-schen Laboratorium dürfte daher nur eine zeitraubende undwenig lohnende sein. Sie erfordert Uebung und eine Gewandt-heit, welche nur durch andauernde und häufig wiederholte Ar-beit zu erlangen ist. Die Ph. St. Hots, giebt eine ganz guteAnleitung zur Darstellung. Das Austropfen geschieht auf einekalte Marmorplatte oder grosse porcellanene Teller, auch wohlauf glattes Papier. Nach einer anderen Vorschrift (von JV/ff-sfein) wird gepulverte Raffinade, 6 bis 7 Unz., mit einem Ei-weisse und 3 bis 4 Drachm. Essig (Acefiun pur/an) innig zurSteiferen Linimentkonsistenz gemischt und durch Abtropfen ausder geöffneten Spitze einer Papierdüte, eines Trichterchens odereines Pfeifenkopfes auf Papier rotulirt. Das Abtrocknen derPlätzchen geschieht an einem gelind warmen Orte, besonderswenn der Zuckermasse schon vor dem ßotuiiren das flüchtigeOel zugesetzt wurde.
Das Besprengen (Irroriren) der Zuckerplätzchen geschiehtin der Art, dass man dieselben in ein Glas schüttet, die Auf-lösung des Pfeffermünzöls schnell darüber giesst und dann so-gleich stark umschüttet. Der Essigäther ist ein schlecht ge-wähltes Befeuchtungsmittel der Pfeffermünzkügelchen, welchesden Geschmack derselben nichts weniger den angenehm macht.Gut schmeckende Kügelchen erhält man durch Besprengen von30 Unz. Zuckerplätzchen mit einer Lösung von 2 Skrpl. des be-sten Pfeffermünzöls und 10 Tropfen Citronenöl in 4 Drachm.alkoholisirtem Weingeist. Die Pfeffermünzkügelchen bewahrtman in zugepfropften gläsernen, nicht zu geräumigen Flaschen.Durch längere Aufbewahrung gewinnen sie an Geschmack. Ue-bersehen darf man jedoch nicht, dass man das beste EnglischePfeffermünzöl zu ihrer Darstellung zu verwenden hat.
Saccharolatuni üchenis Islandici.
Pulvis pectoralis e Gelatiua Lichenis Islandici, Pulvis pectora-
lis Trossii; Brustpulver aus Isländischer Moosgallerte,
Trossisches Brustpulver.
JPIl. Ilsiliali. Ei» Pfd zerschnittenes Isländisches Moos