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2 (1857)
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685
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Wasser. Dieses Harz gewinnt man noch als Rückstand beider Destillation des Terpenthinöls aus flüssigem Terpenthin.Man nennt es alsdann auch wohl gekochten Terpenthin, Tsre-binlhina cocta. Ein sandiges schmutziges Harz, so wie einsolches von empyreumatischem Gerüche ist zu verwerfen Auf-bewahrungsort ist der Keller.

Das weisse Pech schmilzt leicht im Wasserbade. Seine Bestandtheilesind: 5 bis 10 Proc. Terpenthinöl, 5 bis 12 Proc. Feuchtigkeit, verschie-dene Harze, Pininsäure, Silvinsäure, Schmutztheile etc. Durch Schmelzenund Verdampfen der Feuchtigkeit wird es klar und dem Kolofon ähnlicher.

Rotulae Ulentliae piperitae.

Tablettes ou Pastilles de Menthe; Pepperminl-hakes; Pfeffermünz-Brödchen, -Plätzchen, -Kiigelchen, -Zeltchen,

Pll. Bor. Vier Unz. Zuckerplätzchen (Rotulae Sacckari)werden in ein gläsernes Gefäss geschüttet, welches vorherim Innern durch Schütteln mit einer Auflösung von zwölfTropf. Pfeffermiinzöl in dreissig Tropf. Essigätherüberzogen ist. Durch Schütteln des Gefässes werden diePlätzchen befeuchtet und dann in gut verstopften Gefässenaufbewahrt.

Pll. Haiti!)- Sechzehn Unz. aus dem weissesten Zuckerbereitete Plätzchen werden durch Besprengen mit acht-undvierzig Tropf. Pfeffermiinzöl getränkt.

Pll. Hauii. Vier Unz. weissester gepulv. Zucker werdenmit etwas destill. Wasser gekocht, bis ein herausgenomme-ner Tropfen hart wird. Die halb erkaltete Masse wird mits echs und dreissig Tropf. P feffermünzöl vermischt undzu den bekannten Kiigelchen formirt.

Pll. Sax. Eine Mischung aus drei Unz. weissestem Zukkerund einer halben Unze Pf effermünzwas ser werdeneinen Augenblick in einer kupfernen Pfanne, welche mit ei-nem zum Abtröpfeln geeigneten Ausgusse versehen ist, auf-gekocht, so dass die Masse sanft fliesst. Nachdem alsdannein Pulver aus einer Unz. weissestem Zucker und zwan-zig Tropfen Pfeffermiinzöl gleichmässig darunter ge-rührt ist, werden daraus nach den Regeln dm- Kunst Plätz-chen geformt.

Pll« SI» JhTols. Weissester gepulv. Zucker wird in einerkupfernen verzinnten Pfanne mit Ausguss mit der hinreichen-den Menge Pfeffermünzwasser zu einer salbendicken Massegemischt und über Feuer unter beständigem Umrühren gehö-rig erwärmt und geschmolzen mit soviel gepulvertem Zuckervermischt, dass einige herausgenommene Tropfen erharten.Dann werde auf jede Unze des Zuckers zwölf Tropfen