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Pulver zerrieben, getrocknet und gemischt. Das Pulver sollin einem gut verstopften Gefässe aufbewahrt werden.
PIl. ■ IsSIlll. lässt Natronbicarbonat, Weinsäure und Zucker zugleichen Theilen mischen.
Pll« Sl- Hols« Doppelt kohlensaures Natron vierunddreis-sig Gran, Weinsäure eine halbe Drachm., weisser Zuckereine Drachme werden einzeln für sich getrocknet und gemischt.
Das gewöhnliche Brausepulver, wie es auch im Handver-kauf viel verlangt wird, soll weder zu sauer noch zu alkalischschmecken. Nach der Vorschrift der PA. Bor. und Hamb. er-hält man eine solche Mischung, in welcher sich Natronsalz undSäure annähernd ihrem stöchiometriscben Werthe gegenüberbefinden. Die Vorschrift der Ph. Hann. giebt eine äusserstsaure Mischung. Die Güte des Brausepulvers fordert, dassdas Pulver völlig trocken sei und beim Uebergiessen mit Was-ser heftig aufbrause. Es entweicht hierbei die Kohlensäure desNatronsalzes unter Bildung von einfach weinsaurem Natron.Werden die Bestandtheile im nicht gehörigen trocknen Zu-stande zusammengemischt, so erfolgt allmählig die Bildung vonweinsaurem Natron und die Abscbeidung von Kohlensäure, dasPulver wird klümpricht und nimmt einen salzigen Geschmackan, ohne bemerkbar aufzubrausen. Aus diesem Grunde sollenganz richtig die Bestandtheile zuvor, ein jeder für sich, gehö-rig getrocknet und dann gemischt werden. Das Trocknen ge-schieht, indem man sie in Papier eingehüllt an einen warmen Ortvon ungefähr 30 bis 50° C. legt. Bei stärkerer Wärme verliertdas Natronbicarbonat einen Theil seiner Kohlensäure. Das Mi-schen bewirkt man auch wohl in einem lauwarmen Mörser. Aufder anderen Seite ist das Gemisch vor feuchter Luft zu be-wahren, daher in ausgetrockneten, gut verpfropften Fläschchenmit weiter Oeflnung zu dispensiren und aufzubewahren. Jederpulverige Körper, besonders ein sehr fein pulveriger und Zuk-kerpulver enthaltender zieht mit Begierde Feuchtigkeit an. Soauch das Brausepulver. Daher ist es besser die Brausepulver-bestandtheile nicht allein trocken, sondern auch nicht als sehrfeine, sondern als mittelfeine Pulver durch sanftes Keiben imPulvermörser zusammenzumischen. Es wäre ganz in der Ord-nung das Natronbicarbonat, die Weinsäure und den Zuckergetrocknet zu den Brausepulvermischungen in gut verstopftenFJaschen vorräthig zu halten, um zu jeder Zeit schnell das Brau-sepulvermischen zu können. Für die Darstellung kleiner Quan-