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Pulpa TaimiriiHloriiin.
Roob Tamarindorum; Pulpe de Tamarins; Pulp or Conserce ofTamarinds; Tamarindenmark, Tamarindenmus.
Pll. Bor. Tamarinde n werden mit etwas heissem Wasserunter bistceiligem Umrühren hei Seite gestellt, bis sie gleich-massig erweicht sind, dann mittelst eines hölzernen Spatelsdurch ein Haarsieb gerieben and das gewonnene Mus ineinem porcel/anenen Gefässe in der Wasser badwärme zurKonsistenz eines steiferen Extrakts abgedampft. Auf jedesPfd des noch warmen Muses werden zwei Vnz. gepulver-ter weisser Zucker zugesetzt. Es soll an Farbe schwarz-braun und von angenehmem sauren Geschmacke sein.
Pll. II:ai)II. giebl eine ahnliche Vorschrift.
Pll. Sil. JHLol«». Tamarinden werden mit gleichviel Wassermacerirt und durch ein Haarsieb gerieben. Das Durchge-gangene bringt man unter fleissigem Umrühren bei gelinderWärme in einem zinnernen Kessel zur Honigkonsisteuz, mischteinem jedem Pfd zwei Unz. gepulv. Zucker zu und dampftdann zur Eatw er gendicke ein.
Pll. SHX.« Käufliches Tatuarindenmuss wird mit heis-sem Wasser verdünnt, durch ein Sieb gerieben und dasDurchgeriebene auf dieselbe Weise, wie die Vorschrift derPh. Sl. Hols. besagt, behandelt.
Pll* Hüllt!). Fünf Pfd Tamarinden werden in einem zin-nernen Kessel eine halbe Stunde mit sechszehn Pfd Was-ser gekocht und ausgedrückt. Der Rückstand wird noch-mals mit Wasser gekocht und ausgepresst. Man mischt danndie Flüssigkeiten, klärt diese durch Absetzenlassen, dampftim Dampfbade in einem porcellanenen Gefässe zur St/rups-konsisfenz ein, fügt vier Pfd gepulv. Zucker zu und dampftendlich im Dampfbade zur dickeren Mellagokonsislenz ein.Es soll schwarzbraun, von saurem, angenehm süssen Ge-schmacke und in Wasser klar löslich sein.
Das Präparat der Ph. Bor., Mann., Sax und Sl. Hols. be-steht hauptsächlich aus dem Safte und den zerriebenen Zellen-fasern der Tamarinden, das Präparat der Ph. Hamb. ist nurder mit Zucker versüsste eingedickte Saft. Bei der Bereitungdes Tamarindenmuses, welcher eine nicht unbedeutende Mengefreie Weinsäure enthält, müssen nothwendig alle metallenen Ge-fässe und Gerätschaften, besonders aber aus Kupfer und Ei-sen vermieden werden. Auch Zinn geht in das Tamarinden-mus über, wodurch dieses ebenso schädlich wird wie durch Ku-pfer. Allein passend sind Ge/ässe von Porcellan oder Stein-gut. Sind zur Darstellung grösserer Mengen des Muses nicht