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2 (1857)
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587
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schehen, weil warmes durch Auflösen die Ausbeute vermindernwürde. Das Trocknen des Niederschlages werde an einem ge-lind warmen finster.en Orte vorgenommen.

Das Jodblei ist ein gesättigt gelbes, gernch- und geschmack-loses Pulver, löslich in 1300 Th. kaltem und in 200 Th. heis-sem Wasser, wenig löslich in Weingeist und Aether. Aus sei-ner heissen wässerigen Lösung scheidet es beim Erkalten insechsseitigen goldgelben Blättchen ans. In starker Hitze schmilztes, verliert einen Theil seines Jods unter Ausstossung gelberund violetter Dämpfe und erstarrt beim Erkalten zu einer ci-tronengelben basischen Jodbleiverbindung.

Poma acidula.

Säuerliche Aepfel, saure Aepfel.

i*ll. IBor. Die unreifen sauren Aepfrl.

1*1*. Ha Uli , Sax., $1. Mols. Die reifen sauren Aepfel.

Plt. Haillb. Die halbreifen sauren Aepfel.

JPyrus Malus Linn. Gemeiner Apfelbaum.Synon. Malus communis Lamark.Pomaceae. Icosundria Penlagynia.Hayne Arzng. 4. T. 46.

Von dem gemeinen Apfelbaume giebt es 2 bis 300 Varie-täten, welche sich fast nur durch Gestalt, Farbe und Geschmackihrer Früchte unterscheiden. Varietäten mit sauerschmecken-don Früchten sind z. B. Rostocker, rothe Stettiner, weisse Ram-bour, Welsch-Weinliche, Glasäpfel u. a. Die unreifen oderhalbreifen sauren Aepfel enthalten mehr Säure und sind daherauch zur Bereitung des Extrachim Ferri pomafi passender alsdie reifen. Man findetin den unreifen Aepfelsäure, Citronensäure, Pektin-säuren, Weinsäure, Stärkemehl, Gummizucker. Der Erwähnung werth ist die

Aepfelsäure, Acidum malicum, C 4 H 2 0 4 +HO^=Ma,HO. Sie findetsich begleitet von anderen organischen Säuren in vielen unreifen Früch-ten, z. B. in den Früchten des Apfelbaums, Schlehens, Hollunders, derEberesche, in den Pflaumen, Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren.In den reifen Früchten ist sie mehr oder weniger mit Kalkerde oderden Alkalien gesättigt. Vortheilhaft bereitet man sie aus den nicht ganzreifen Berberizenbeeren (Berberil vulgaris) und den Vogelbeeren (Sorbusaucuparia). Der Saft der unreifen Beeren wird mit Eiweiss geklärt, ineinem verzinnten Kessel bis zum Sieden erhitzt und durch Zusatz vonKalkmilch so weit gesättigt, dass die Flüssigkeit noch schwach sauerreagirt. Nachdem man unter bisweiligem Umrühren einige Male aufge-kocht hat, sondert man den gebildeten körnigen Niederschlag, welcher