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2 (1857)
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586
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ßle/glälte in 25 Th. reiner Salpetersäure von 1,200 spec. Gew. verdünntmit 25 Th. destill. Wasser, Filtration und Krystallisation der Lösung. Esbildet weisse undurchsichtige oktaedrische Krystalle, löslich in 2£ Th.Wasser, unlöslich in Weingeist.

Kleesaures oder oxalsaures Bleioxyd, Plumbum oxalicutn(s. saccharicum), PbO,Ox, von Hoskins Nilro-Saccharat de I'lomb genannt,ist ein unlösliches Pulver, welches man aus einer Bleiacetatlösung mit-telst gelöster Oxalsäure fällt.

Chlorblei, Hornblei, Plumbum chloratum s. muriaticum, PbCl,wird durch Fällung einer Lösung aus 4 Th. kryst. Bleiacetat mit 3 Th.Chlorwasserstoffsäure von 1,120 spec. Gew., Auswaschen und Trocknendes Niederschlages bereitet. Es ist in 140 Th. Wasser löslich.

Plumbum jodatum.

PbJ; Plumbum hydrojodicum; Jodure dePlomb; Jodide of Lead;Bleijodid, Jodblei.

JPIl. Ilailllt. Einer klaren Lösung aus einer Unz. Jodka-lium in zehn Unz. kaltem destill. Wasser wird nach undnach eine Lösung ans neun Drachtn. krystall. essigsau-rem Bleioxyd in zehn Unz. destillirtem Wasser, irelchemit einigen Tropfen Essigsäure angesäuert ist, zugesetzt, so langeein gelber Niederschlag erhalten wird. Dieser wird mit kal-tem Wasser abgewaschen, an einem dunkelen Orte getrock-net und aufbewahrt. Es soll ein gelbes glänzendes, in kal-tem Wasser wenig, in heissem Wasser sehr lösliches Pul-ver sein.

Pll. Sl« Sfiols« schreibt eine Lösung von einer Unz. kryst.essigsaurem Bleioxyd in zehn Unz. Wasser und eineLösung von sieben Drachm. Jodkalium in vierzehnUnz. Wasser vor.

Werden essigsaures Bleioxyd (PbO,A) und Jodkalium (KaJ)in dem vorgeschriebenen Verhältnisse, welches dem stöchiome-trischen Werthe beider Körper ziemlich entspricht, zusammen-gebracht, so bilden sich leichtlösliches essigsaures Kaliumoxydund schwerlösliches Jodblei. PbO,Ä~ und KaJ geben KaO,Aund PbJ. Das Versetzen der Bleiacetatlösung mit Essigsäurebat nur den Zweck die Bildung von kohlensaurem Bleioxyd durchdie Kohlensäure der Luft und des Wassers zu verhindern. NachWütstein bleibt jedoch ein Theil des Jodbleies in dem gebil-deten essigsauren Kali gelöst, wesshalb derselbe eine Lösungvon 1 Th. salpetersaurem Bleioxyd durch eine Lösung von 1 Th.Jodkalium zersetzen lässt. Die Ausbeute beträgt ungefähr 11Drachm. auf eine Unze des verbrauchten Jodkaliums. DasAuswaschen des Niederschlages muss mit kaltem Wasser ge-