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Pfunibiiin aceticum (lepuratam.
PbO,A4-3HO; Saccharnm Saturni depnratum; Acetas plumbi-eus cum Aqua; Acetate de Plomb; Plomb acetique, Sucre de Sa-turne; Acetate of Lead, Sugar of Lead; gereinigter Bleizucker,Bleiacetat, essigsaures Bleioxyd.
Pll. JBoi*. Sechs Um. rohes essigsäur es Bleioxyd wer-den in zwölf Unz. heissem destill. Wasser gelöst und,nachdem eine halbe Unz. reiner Essig zugesetzt ist, wirddie Lösung filtrirt und in Krystalle gebracht, welche abge-waschen und abgetrocknet in einem gut verstopften Gefässevorsichtig aufbewahrt werden. Es sollen weisse , durchschei-nende und in Wasser völlig lösliche Krystalle sein.
Pll. Iflunil).. SI. Hols. geben eine ähnliche Vorschrift,lassen aber das rohe Salz in der hinreichenden Menge Was-ser lösen, auch die Mutterlauge nochmals mit derselben Mengedes Essigs versetzen und durch Abdampfen so oft zur Kry-stallisation bringen als farblose Krystalle gewonnen werden.
Pll. SaXi giebt eine ähnliche Vorschrift, tässt aber sechs Unz.rohen Bleizucker in neun Unz. destill. Wasser undeiner Unz. destillirlern Essig lösen.
Pll. II SIS111. lässt eine in heissem destill Wasser bewirkte undfiltrirteLösung des rohen Bleisalzes zur Krystallisation bringen.
Schon Banilitis Valentinvs im j4(en Jahrhundert kannteden Bleizucker. Jetzt wird er in chemischen Fabriken durch Auflö-sen von Bleiglätte in Holzessig, Abdampfen und Krystallisation der mitEssig stark sauer gemachten Lösung dargestellt oder auch durch Leitenheisser Essigdämpfe über Bleioxyd, wobei die Essigsäure vollständig vondem Metalloxyde aufgenommen wird, der grösste Theil des Wasserdam-pfes aber fort geht. Gefärbte Bleizuckerlösungen werden durch fn'sch-gefälltes Schwefelblei, welches die Farbestoffe mit sich niederschlägt,gereinigt. Zu dem Ende mischt man Schwefelwasserstoff mit der Blei-zuckerlösung.
Durch wiederholte Krystallisation wird das rohe essigsaureBleioxyd gereinigt. Um hierbei der Fällung des Bleioxydsdurch die Kohlensäure der Luft entgegenzuwirken und klareKrystalle zu gewinnen versetzt man die Lösung des Bleisalzesnoch mit etwas Essigsäure, eben so auch die Mutterlaugen,welche durch Eindampfen Essigsäure verloren haben. Man löstin einer gläsernen Flasche den Bleizucker in gleichviel heissemdestill. Wasser, welches mit V so konc. Essig versetzt ist, filtrirtnoch warm und setzt die Lösung mit Fliesspapier bedeckt aneinen nicht zu kühlen Ort. Die Mutterlauge dampft man aufdie Hälfte ein und setzt sie, nachdem man ihr noch etwas konc.