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fläche der Lösung ab, welche die etwaigen gegenwärtigen fei-neren Schmutztheile enthält und daher weggenommen wird.Die Lösung wird nun bis zu Dicke des gemeinen Honigs un-ter beständigem Umrühren und bei nicht zu starker Hitze ein-gedampft. Im Wasser- oder Dampfbade bleibt diese Operationnatürlich ohne alle Gefahr des Anbrennens. Hierauf setzt mandas zu einem steifen Schaume geschlagene Ei weiss hinzu, mischtes unter lebhafter Agitation und besonders jetzt nothwendigermassiger Erwärmung (bei ungefähr 50 bis 60° C.) mit der Masseso lange, bis die Mischung so steif ist, dass eine aus ihr ge-nommene Probe von dem hölzernen Spatel, obgleich diesermassig hin und her bewegt wird, nicht herunterfliesst. Nunwird die Masse mit Hülfe des gedachten Spatels in ungefähr3 / 4 Zoll dicker Lage in Papiercisten gefüllt und nachdem dieseletzteren mit einem Deckel bedeckt und auf eine 4fache Lagevon Löschpapier oder auf mit Gaze bespannte Rahmen oderauch auf mit Löschpapier belegte Horden von Weidenflecht-werk gestellt sind, bringt man sie zum Austrocknen in eineTemperatur, welche 40° C nicht überschreiten darf. Die Pa-piercisten faltet man aus starkem glatten Koncepfpapier undpasst jeder Ciste alsbald auch einen ähnlichen konstruirten Dek-kel auf. Ist die Paste endlich (nach 5 bis 8 Tagen) ausgetrock-net, so lässt sich das Papier der Cisten leicht ablösen. Dietrockne Paste selbst schneidet man mittelst einer dünnen Hand-säge in parallelepipedische Stücke von bestimmtem Gewichte,um bei der Dispensation sich das Wägen und Zerstückeln, wasstets mit Verlust verbunden ist, zu ersparen. Ueber die Auf-bewahrung s. w. u.
Die Darstellung der Paste ist nicht schwierig, nach densoeben gegebenen Notizen sogar leicht und wenig zeitraubend.Dennoch giebt es wenige Apotheker, welche sie selbst ausfüh-ren und die Gummipaste lieber von Droguisten entnehmen.Als Grund geben sie an , dass die Paste nicht immer gerathe,dass sich aus ihr häufig beim Trocknen das Gummi in dich-ten harten Lagen abscheide oder dass sie bei nicht gehörig ge-regelter Trockenwärme gelb oder braun werde.
Das Ausscheiden von Gummi (nebst Zucker) findet immerstatt, wenn die Pastamasse nicht hinreichend abgedampft ist,und wird besonders begünstigt, wenn eine solche Paste alsbaldin eine Trockenwärme über 40° C. gebracht oder längereZeit einer niederen Temperatur ausgesetzt wird, oder auch