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senes Gummiarabikum und sehr weisser Zucker, vonjedem zwei Pfd, gelöst. Die kolirte Lösung wird bei ge-linder Wärme unter beständigem Umrühren mit einem höl-zernen Spatel zur Honigdicke abgedampft, die nun vomFeuer genommene Masse so lange und schnell agitirt, dasssie weiss wird, worauf man nach und nach zwölf zu Schaumgeschlagene Eiweisse und zwei Uitz. Porneranzenblü-thenwasser zusetzt und die Masse noch kurze Zeil überdem Feuer hält. Dann wird in Papierkapseln ausgegossen etc.
l*ll. Sl. Mols, giebt eine ähnliche Vorschrift wie Ph. Bor.,lässt aber Gummi und Zucker in sechs Pfd Wasser lösen,die zur Honigdicke gebrachte Lösung schnell und anhaltendrühren, bis sie weisslich wird, und dann mit 36 mit zweiUnz. Pomeranzenblüthenwasser zu Schaum geschlagenen Ei-weissen mischen. Die mit der Paste gefüllten Papierkap-seln sollen zum Austrocknen auf ausgespannte Gaze gesetztwerden.
PIl. Sn\. giebt eine ähnliche Vorschrift wie die Ph. Bor., lässtaber Gummi und Zucker, von jedem 40 Unz., in der genü-genden Menge heissem Wasser lösen. Die zur Mellagodickeeingedampfte und mit dem Schaume von 30 Eiweissen und2 Unz. Pomeranzenblüthenwasser gemischte Lösung soll un-ter Umrühren soweit eingedampft werden, dass eine heraus-genommene Probe kaum an der Hand anhängt. Das Aus-trocknen der Paste soll an einem warmen , aber nicht rauchi-gen Orte geschehen.
Die Gummipaste ist hauptsächlich Handverkaufsartikel, vonwelcher das Publikum verlangt, dass sie bei allem Wohlge-schmacke trocken und sehr schön weiss sei. Daher müssendie zu ihrer Bereitung nöthigen Materialien und Geiässe sehrrein und sauber sein. Auch die möglichste Sauberkeit desArbeiters ist unerlässlich. Da die Verwendung eines Eibisch-dekoktes der Pasta'stets eine mehr oder weniger gelbliche Farbeertheilt, so lassen die Ph. Bor., Sl. Hols. und Sax- einfachGummi und Zucker in Wasser lösen. Warum aber die beidenerstgenannten Pharmakopoen eine so übergrosse Wassermengevorschreiben, lässt, sich schwer erklären; denn auch mit weni-gerem Wasser kann man eine klare reine Lösung darstellen.Man verfahre auf folgende Weise: Eine Lösung - aus 1 Th.gröblich gepulv. Gummi, 1 Th. Zucker in 2 Th. destill. Was-ser, giesst man heiss durch ein reines Kolatorium von lose ge-webter Leinwand oder wollenem Zeuge und erhitzt sie in einemblanken kupfernen Kessel, ohne sie jedoch zum Aufwallen zubringen. Hierbei setzt sich eine schaumige Haut an der Ober-