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defafabriken gut und billig. Sie besteht aus gleichen TheilenZucker und Kakaomasse. Enthält sie noch Gewürze, Vanille etc.,so nennt man sie Gewürz-, Vanillen-Schokolade. Ueber dieDarstellung s. unter Pasta Cacaa. S. 548.
Pasta gummosa.
Pasta Althaeae s. de Althaea; Pate de Guimame; Gum-paste-,
Altheepaste, weisses Jnngfernleder oder Brnstleder, weisser
Lederzucker, GummiJederzucker, weisse Reglise.
Pll. Bor. Auserlesenes Gummiarabikum und sehr weis-ser Zucker, von jedem zwei Pfd, werden in acht Pfdtfeineinem Wasser gelöst. Diese Lösung wird durch Ab-setzenlassen und Koliren gereinigt in einem blanken kupfer-nen Kessel bei gelinder Wärme und unter beständigem Um-rühren mit einem hölzernen Spatel zur Honigdicke abge-dampft. Alsdann mischt man nach und nach anderthalbPfd frisches Eiweiss, welches zu einem dichten Schaumegeschlagen ist, hinzu und agitirt die Masse so lange, biseine Probe vom bewegten Spatel schwierig abfliesst. Endlichsetzt man eine Drachm. Elaeosaccharum Flor. Auranlii hin-zu, giesst die Masse in Papierkapseln aus und /rorhnetsie an einem warmen Orte. Die in Täfelchen geschnittenePasta hebt man an einem trocknen Orte auf. Sie soll sehrweiss, leicht und zrrbreählich sein.
Pll. Iluml». Drei Unz. Eibischwurzel werden mit Was-ser gekocht und in der Kolalur von acht und zwanzigUnz. im Dampfbade alsdann zerstossenes Gummiarabi-kum und ganz weisser Zucker, von jedem zwei Pfd,gelöst. Die Lösung kolirt man unter starkem Auspressendurch ein leinenes Tuch, setzt derselben, nachdem sie beigelindem Feuer wieder erwärmt ist, unter beständigem Um-rühren dreissig zu Schaum geschlagene Eiweisse hinzu,mischt gehörig durcheinander und dampft noch ein Wenigunter Umrühren bei gelinder Wärme ab, bis eine herausge-nommene Probe von dem bewegten Spatel nicht mehr ab-fliesst. Dann setzt man noch fünf Tropfen Pomeranzen-bliilhenöl hinzu und giesst die Masse in Papierkapseln,welche mit etwas Stärkemehl bestreut sind, und trocknet sievorsichtig und vollständig an einem warmen Orte aus. End-lich sondert man die Paste von dem Papier, schneidet sie inTäfelchen und bewahrt sie an einem femperirten trocknenOrte auf. Sie soll weiss, leicht, nicht zähe sein und sichleicht im Munde lösen.
Ph. Huuik. Vier Unzen gröblich zerschnittene geschälteEibisc hwurzel wird eine Nacht hindurch mit achtPfd heissem Wasser infundirl und in der Kolalur auserle-