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2 (1857)
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547
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im Wasserdampfbade %ur Konsistenz des Mel depuratumabgedampft. Es soll klar, braun, nicht brenzlieh und vonscharfem säuerlichen Geschmacke sein.

PIt. Il-.iiiii.. Na\.. SI. Hol*.

Das Abdampfen dieses Sauerhonigs im porcellanenen Ge-fässe giebt ein weit reinlicheres Präparat. Grosse Mengenhält man nicht vorräthig. Die erforderliche Konsistenz ist dieeines dicklichen Syrups. Der zur gehörigen Konsistens ge-brachte Sauerhonig ist noch warm zu koliren. Hat sich in ihmnach längerer Zeit ein Bodensatz gebildet oder ist er trübegeworden, so wird er ohne Umrühren im Wasserbade heiss ge-macht und nochmals kolirt. Besonders der Zeitlosenhonig istin gut verkorkten, nicht zu grossen Flaschen zu bewahren.Aufbewahrungsort ist der Keller.

Oxymel ücyllae.

Oxymel scilliticuru; Mellite scilitique; Oxymel of Squill; Meer-zwiebeisaft, Meerzwiebelhonig.

l'Il IfstiliP).. Iliiiiu.. Sa\,, KI. ffols. Es wird aus

Acetum scilliticum wie Oxymel Colchici bereifet.i*h. Hör. Ein Pfd Acetum scilliticum und zwei Pfd Mel de-puratum werden gemischt, im Dampfbade bei 75 bis 85° C.zur Syrupsdicke abgedampft und dann kolirt. Man bewahrees an einem kalten Orte auf. Es sei klar und gelbbraun,von bitterem und saurem Geschmacke.

Siehe auch unter Oxymel Colchici. Die von einigen Sei-ten vorgeschlagene Bereitung dieses Sauerhonigs ex temporebesteht in der Mischung einer klaren Lösung aus 4 Drchm.Extractum Scillae Ph. Bor. in 12 Drchm. Acetum concentr.(1,040 spec. Gew.) mit 24 Unz. Mel depuratum.

Oxymel simple*.

Mellite simple; Oxymel; Oxymel, Sauerhonig.

f*Il. Bor« Ein Pfd roher Essig und zwei Pfd Mel depu-ratum werden gemischt im Dampfbade bei 75 bis 85° C zurSyrupskonsisfen* abgedampft und kolirt. Man bewahre esan einem halfen Orte auf. Es sei klar und gelbbraun.

f*Il. lliUügj., ff »IUI., Sax. geben eine ähnliche Vorschrift.

f*Il. Sl« llols. Ein Pfd roher Essig und zwei Pfd weis-ser Honig werden in einem zinnernen Kessel aufgekocht,abgeschäumt, kolirt und in einem zinnernen Kessel zur Ho-

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