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2 (1857)
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542
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Aeelum Opii wird dargestellt durch Maceration von 4 Th. gepulv.Opium mit 13 Th. Acetum purum und 3 ünz. rektif. Weingeist.

Oleum opialum wird durch Digestion von 1 Th. gepulv. Opiummit 16 Th. Oleum Hyoscyami coctum und Filtration bereitet.

Oxymorphinum ist ein Präparat von unbestimmter Zusammen-setzung in trockner Extraktform. Man bereitet es am einfachsten durchEindampfen der Opiumtinktur (Tinct. Opii spl. Ph. Bor.) und Austrocknendes Rückstandes.

Pilulae bechicae (contra tussim) Heimii bestehen aus Extract. He-lenii 4 Drachm., Rad. Ipecacuanh., Fol. Digitalis aa 2 Skrpl. und Opium24 Gran; zu 120 Pillen gemacht und mit Süssholzpulver bestreut.

Os Sepiae.

Ossa Sepiae; Os de Seche; Cuttle-bone jWallfiscbschuppe, Blak-fischbein, Tintenfischbein, weisses Fischbein.

f*Il. Bor. Es ist die innere, am Rücken der Sepia officinalis L.liegende Schale. Sie ist länglich, auf der einen Seite fastflach, auf der anderen konvex, zusammengesetzt aus dünnen,durch sehr feine hohle Säulchen verbundenen Lamellen undbesteht aus kohlensaurer Kalkerde. Man sammelt die vondem abgestorbenen Thiere abgesonderten, und die an dasGestade des Mittelländischen Meeres geworfenen Schalen.

Mi. Ilamh., Sax., Sl. Hofs.

Sepia officinalis Linn. Tintenfisch.

Synon. Octopus vulgaris Cuvier.

Mollusca (Weichthiere). Ord. Cephalopoäa (Kopffüssler).

Der Tintenfisch, ein mit Fühlfäden und 8 Fangarmen ver-sehenes Weichthier, findet sich im Mittelländischen und Atlan-tischen Meere. Er ist ungefähr ein Fuss und darüber lang.Sein Fleisch wird gegessen. Bei annähernder Gefahr spritzter eine schwarzbraune Flüssigkeit von sich, daher sein Name.Das unter seiner Rückenhaut liegende knöcherne Rückenschildkommt als weisses Fischbein in den Handel. Dasselbe ist 5 bis12 Zoll lang, in der Mitte 2 bis 4 Zoll breit, nach den Endenzu schmäler, in der Mitte ungefähr '/ 2 Zoll dick nach demRande zu dünner werdend und scharf auslaufend. Es ist vonweisser Farbe und besteht auf der oberen Fläche aus einerknochenähnlichen harten , etwas glatten, dünnen Schale unddem darunter sitzenden dickeren lockeren schwammigen blätt-riggefügten Marke. Es besteht hauptsächlich aus kohlensaurerund etwas phosphorsaurer Kalkerde. Das weisse Fischbein wirdaus Italien und Holland gebracht, an deren Küsten man esvon den getödteten Thieren entweder sammelt oder als auf