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2 (1857)
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406
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verschlossen weiden kann. In das Fass b b wird das Gefäss agestellt. Dasselbe hat in der Nähe des Bodens mehrere Löcherund wird mit Kalkstein - oder Kreidestücken gefüllt. Durchdie oben stark erweiterte Röhre c lässt man Salzsäure, welchemit gleichviel Wasser verdünnt ist, allmählig einfliessen. m istein leeres Gefäss, in welchem die entwickelte Kohlensäure Feuch-tigkeit und auch Riechstoffe absetzt. Das Gefäss v hat einendoppelten Boden. Der obere Boden g ist wie ein Sieb durch-löchert, mit loser Leinwand bedeckt und besteht aus hartemHolze. Auf diesen wird die bei einer Temperatur von 30 bis40° C. zerfallene Soda sehr locker aufgeschüttelt, oder noch bes-ser in mehreren flachen Haarsieben aufgesetzt. Der Apparat,welcher durch die Gasleitungsröhren n unter sich verbunden ist,wird bis auf die Oeönung o dicht verschlossen und verkittet.Man entwickelt Kohlensäure, bis man die atmosphärische Luftaus den Apparat verdrängt glaubt und befestigt dann auf o eineweiche Kalbsblase. Sobald diese nach geschehener Füllung mitKohlensänregas wieder zusammenschrumpft, fehlt in v Kohlen-säuregas. Durch allmähliges Zufliessenlassen von Säure wirdder Apparat mit Gas gefüllt. Die Füllung desselben erkenntman theils an der sich aufspannenden Blase s, theils an demAufsteigen der Flüssigkeit in der Glasröhre c. Durch den Hahnt lässt man zuweilen die gebildete Chlorcalciumlösung abflies-sen und durch d wird der Cylinder a mit kohlensauren Kalk-stücken wiederholt beschickt. Das sich auch hier in Stelle desKalksteins Magnesit und statt der Salzsäure eine mit 5 Th.Wasser verdünnte Schwefelsäure verwenden lässt, um die gleich-zeitige Erzeugung von Bittersalz zu bewerkstelligen, bedarfwohl kaum der Erwähnung. Eine Hauptbedingung ist, die Koh-lensäuregasentwickelung nicht zu übereilen. Die Sättigungder Soda ist vollendet, wenn die Blase s in Aufspannung ver-harrt. Diese Darstellung im Kleinen liefert bei guter Vorrichtungimmer noch ein Salz, welches 30Proc. billiger als das käufliche ist.

Doppelt kohlensaures Natron, welches noch einfach sauresSalz enthält, wird durch Auswaschen mit Wasser davon gerei-nigt. Beigemischtes schwefelsaures und salzsaures Natron kanngleichfalls weggewaschen werden.

Eigenschaften. Das doppelt kohlensaure Natron bildetein sehr weisses, fast krystallinisches Pulver oder dichtere Stück-chen oder Krusten, von mildem, kaum alkalischen Geschmackeund ohne Geruch. Es ist in 12 bis 13 Tb. kaltem Wasser lös-