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2 (1857)
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407
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lieh, in Weingeist kaum löslich. Die wässrige Lösung reagirtschwach alkalisch. Beim Erwärmen bis zu 60° C. verliert esschon einen Theil, bei fOO bis 120° vollständig die Hälfte sei-ner Kohlensäure und hinterlässt wasserleeres einfach kohlensau-res Katron. Durch Säuren werden daraus 52 Proc. Kohlen-saure , aus dem krystallis. einfach kohlensauren Natron nur 15Proc. Kohlensäure entwickelt.

Das doppelt kohlensaure Natriumoxyd erhält dieFormel NaO,2CO J +HO.Aeq.-Gew. =84.

Prüfung Diese erstreckt sich hauptsächlich auf einenGehalt an einfach kohlensaurem Salze. Man entdeckt dieses,wenn die durch Schütteln mit kaltem Wasser bewirkte Auflö-sung in einer sehr verdünnten Quecksilberchloridlösung einebraunrothe Fällung erzeugt. Das reine zweifach saure Salz er-zeugt darin zuerst nur einen weissen Niederschlag, welcher sichnach und nach braunroth färbt. In einer koncentrirtern Queck-silberchloridlösung tritt diese Färbung schneller ein. Bei einemerheblichen Gehalte von einfach saurem Salze bräunt die (frische)Lösung Kurkumapapier, auch trübt sie eine schwefelsaure Bit-tererdelösung. Die Prüfung auf andere Verunreinigungen ge-schieht in derselben Art wie beim einfach kohlensauren Salze.S. unter Nalram carbonicum depuratum. Genügte die Prüfungmittelst Quecksilberchlorid und ist das Salz trocken, so dürftedas Messen des Kohlensäuregehaltes überflüssig sein. 100 Grandes reinen Salzes entsprechen bei der Prüfung mit dem Liquorprobatorius alealimetricus 56 Graden der alkalimetrischen Tafel.S. oben unter Kali carbonicum, S. 142 u. f.

Aufbewahrung. Das gepulverte Salz nimmt an der Luftetwas Feuchtigkeit auf. Es muss daher in gut verstopften Ge-lassen aufbewahrt werden. Will man es zu Brausepulvern et-was abtrocknen, so geschieht dies durch Reiben in einem Mör-ser, welchen man zuvor sammt Pistill so weit erwärmt hat, dassman ihn ohne Unbequemlichkeit in den Händen halten kann.Die Lösungen des Salzes halten sich nicht, indem sie etwasKohlensäure verlieren. Sie werden stets durch einfaches Schüt-teln des feingepulverten Salzes mit kaltem Wasser dargestellt.

Rotulae s. Tabulae digestivac sind bei gelinder Wärme getrock-nete Täfelchen oder Pastillen (1800 Stck), welche aus 80 Unz. Zucker,4 Unz. doppelt kohlensaurem Natron, 2 Skrpl Pfeffermünzöl, 5 SkrplTraganthgummi und Wasser bereitet sind. Die Pastilli digestiviDar ceti (Pastüles de Vichy, Pastilles digestives d' Hauterive-Vichy) be-