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2 (1857)
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404
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3C0 2 -f-4HO). Dieses vermag noch weitere Kohlensäure auf-zunehmen und wird dadurch zu zweifach oder doppelt kohlen-saurem Natron (NaO,2C0 2 -j-HO). Da das krystall. einlachekoblens. Natron 10 Aeq. Krystallwasser enthält und das doppeltkohlens. nur 1 Aeq. zurückbehält, so scheiden 9 Aeq. Was-ser aus und fliessen mit einfach kohlensaurem Natron ge-schwängert ab. Berzeh'n* empfahl daher ein Gemisch aus ent-wässertem und krystallisirtem kohlensauren Natron, in welchemungefähr soviel Wasser vorhanden ist, als das doppeltsaure Salznöthig hat. Die Ph. Hann. hat hierauf ihre Vorschrift begrün-det. Bei der Absorption der Kohlensäure findet theils in Folgeder Verdichtung der Kohlensäure, theils durch die chemischeThätigkeit eine bedeutende Wärmeentwickelung statt. So wiediese eintritt wird die Kohlensäure um so gieriger aufgenom-men. Nur wenn die Erhitzung zu stark wird, kühlt man ent-weder massig ab, oder lässt nur nach längeren Pausen die Koh-lensäure zuströmen. Das gebildete doppelt kohlensaure Natronbildet eine zusammengesinterte, etwas feste Masse. Koncen-trirte Lösungen des kohlensauren Natrons absoibiren Kohlen-säuregas und es scheidet sich daraus das doppelfsaure Salz inKrystallen ab, weil es in Wasser weniger löslich ist. Die Dar-stellung auf diese Weise, welche die Ph. Sax. recipirt hat, istdie unvorteilhafteste. Die Vorschrift der Ph. Sl. Hols. leidetan vielen Fehlern. Sie lässt eines Theils nur entwässertes koh-lensaures Natron anwenden, welches also der zur Konstituirungdes doppeltsauren Salzes nöthigen Menge Wassers ermangelt undsomit nur unvollständig mit Kohlensäure gesättigt werden kann,wenn das Kohlensäuregas nicht genügend Feuchtigkeit hinzu-bringt. Das an der Luft zerfallene und verwitterte einfach koh-lensaure Natron enthält jedoch immer noch einige Procente Was-ser. Die Entwickelung der Kohlensäure aus Kreide mittelstSchwefelsäure ist nicht zu empfehlen, wegen Bildung der un-löslichen schwefelsauren Kalkerde. Es ist besser statt der Schwe-felsäure rohe Salzsäure, welche man etwas verdünnt, anzuwen-den. S. auch unter Aqua Magnesiae carbonicae und Aqua ear-bonata. Das Herausnehmen des doppelt kohlensauren Nat/onsaus einer Woulf'schen Flasche ist etwas beschwerlich. Hohecylinderförmige Gefässe sind geeigneter. Das dem fertigen Prä-parate noch beigemischte einfach kohlensaure Natron wird durchWasser weggenommen, indem es in diesem leichter löslich istals das doppeltkohlensaure Salz

Bei Darstellung des doppelt kohlensauren Natrons im Grossen wird