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kohlensauren Natron in vier und einer halben XJnz.destill. Wasser schüttet man in ein Gefäss von 10 PfdRauminhalt, weiches Kohlensäuregas enthält, verschliessfmit einem Pfropfen und stellt es 3 Tage unter bisweiligemfjüften des Pfropfens bei Seite. Die nach dieser Zeit ent-standenen Krysfalle werden von der Feuchtigkeit befreit^ mitetwas destill. Wasser abgewaschen und an einem warmenOrte getrocknet.JPll. £M. Mols. Es wird aus einer Lösung von zwei Th. ge-reinigtem kohlensauren Natron in drei Th. destill.W' asser in gleicher Art wie das Kali bicarbonicum bereitet.Es kann dies auch auf folgende Weise geschehen. Gerei-nigtes und ausgetrocknetes kohlensaures Natronwird in eine 2mal ttibulirte Woulfsche Flasche geschüttet,welche vermittelst einer Glasröhre, welche tief in das kohlensaureNatron hineinreicht, mit einer anderen geräumigen Flasrheverbunden ist. In dieser letzteren Flasche wird durch At'f-giessen von Schwefelsäure auf Kreide allmählig Kohlensäu-regas entwickelt. Dem zweiten Tubus der Wottlf'sehen Fla-sche, wird eine durch Zusammendrücken von ihrem Lufl-inhalfe befreite Kälberblase dicht aufgesetzt und die Fugenzur Verhinderung des Luflaustritles gut verwahrt. Die Koh-lensäuregasentwicketung geschieht in Zwischenräumen ron3 bis 8 Minuten und so oft, bis das kohlensaure Natron völ-lig gesättigt ist. Dies erkennt man daran, dass sich an denWandungen der Woulfsehen Flasche Wassertröpfchen an-setzen oder die aufgesetzte Kälberblase durch das einströ-mende Kohlensäuregas aufgespannt bleibt. Das aus der Woulf -sehen Flasche gewonnene Salz wird mit seinem halben Ge-wichte destill. Wassers Übergossen, nach i2stiindigen Stehenvom Wasser abgesondert, zwischen Fliesspapier getrocknet etc.
Das doppelt kohlensaure Natron wurde von Valentin Roseentdeckt. Der Verbrauch dieses Salzes ist in neuerer Zeit einausserordentlich grosser geworden, so dass es in besonderenFabriken in grossen Massen und zu so billigen Preisen darge-stellt wird, wie dies im pharmaceutischen Laboratorium kaummöglich ist. Im Handel unterscheidet man eine gewöhnliche(Ni'trum bicarbonicum Anghcuni) und eine chemisch reine Sorte.Die Letztere ist für den Recepturgebraucb. Erstere ist gemein-lich etwas feuchter, grossstückig und nicht so schön weiss.
Zur Darstellung des doppeltkohlensauren Natrons gebendie Ph. Hann., Saar., St. Hots. Vorschriften. Das krystall. ein-fach kohlensaure Natron (NaO,CO 2 +10HO) nimmt mit Kohlen-säuregas in Berührung zuförderst ein halbmal mehr Kohlen-säure auf und bildet damit anderthalbkohlensaures Natron (2NaO,
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