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welches mit seinem Inhalte in einem Sandbade bis zu 80 bis100° C. erhitzt wird. Man kann auch kupferne und zinnerneoder verzinnte Kessel gebrauchen, es ist aber nicht zu leug-nen, dass die Salzlauge etwas Kupfer und besonders Zinn auf-nimmt und im letzteren Falle etwas trübe wird. 3 Th. reine3krystallisirtes kohlensaures Natron erfordern ungefähr 4 Th.Weinstein zur Sättigung. Die gesättigte Salzlauge hält manschwach alkalisch. Die Pfi. Bor. schreibt unnöthiger Weisedie 6fache Menge Wasser zur Lösung des kohlens. Natronsvor, die 4fac*be Wassermenge genügt, wenn man das durchVerdampfung verloren gehende durch Nachgiessen ersetzt.Bei Verwendung eines kalkhaltigen Weinsteins ist nach derErfahrung eine grössere Menge Wasser dienlicher. In diesemFalle tbut man sogar gut die Vorschrift der Ph. Sux. zu be-folgen , nach welcher nach geschehener Sättigung noch etwaskohlensaures Natron zur Salzlösung zugesetzt wird, um diein Lösung bleibende weinsaure Kalkerde als kohlensaure zu fäl-len. Das Absetzen des Kalksalzes unterstützt man durch Bei-seitestelJen der Lösung durch mehrere Tage. Hält man dieSalzlösung nicht alkalisch, so nmss man sie 8 Tage und selbstnoch länger stehen lassen, ehe die weinsaure Kalkerde abschei-det, und trotzdem erhält man oft noch Krystalle, welche durchweinsaure Kalkerde getrübt sind und umkrystallisirt werdenmüssen. Wie man aus dem Angeführten sieht, ist die Dar-stellungsweise des weinsauren Kalinatrons aus reinen Mate-rialien die aller kürzeste.
Der heissen reinen kohlensauren Natronlösung setzt manden gepulverten kalkfreien Weinstein unter Unirühren Dachund nach, ungefähr löffelweise hinzu. Es findet hierbei an-fänglich nur ein geringes Aufschäumen statt, weil ein Theilder freiwerdenden Kohlensäure von dem noch unzersetztenkohlensauren Natron aufgenommen wird. Beim Zusetzen derzweiten Hälfte des Weinsteins wird die Kohlensäureentwicke-lung stürmischer und die Flüssigkeit schäumt stärker auf, in-dem das gebildete zweifach kohlensaure Natron zersetzt wird.Ist das Ge/äss nicht geräumig genug, so muss man den Wein-stein in noch kleineren Mengen nur dann zusetzen, wenn dasjedesmalige Aufschäumen vorüber ist. Nachdem die Lösungeinen Tag bei Seite gestanden hat, wird filtrirt. Aus zu weiteingedampften Salzlösungen gewinnt man kleinere und wenigeransehnliche Krystalle. Man dampft zuerst die Salzlösung auf