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2 (1857)
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Bruch, Schlechte Sorten sind weniger gewürzhaft, oft fadeund ranzig schmeckend, weissgelblich, schwärzlich oder dunkel-braun oder mit vielem Bruch vermischt.

Die Macisblüthe wird in gutverstopften gläsernen, porcel-lanenen oder blechernen Gefässen aufbewahrt. Man hält siega'nz und als mittelfeines Pulver vorräthig.

Die Macisblüthe enthält unter anderem 1 bis 2 Proc. flüchtiges Oel,ein rothes fettes in Weingeist lösliches und ein gelbes in Aether lösli-ches Oel und J Satzmehl, welches mit Jod eine purpurfarbeneReaktion giebt.

Tinetura Macidis wird wie die Tincl. Cascarillae th. Bor. bereitet.

Magnesia carbonica.

4(MgO,C0 2 )-l-Mg0 1 H04-4HO; Magnesia hydrico-carbonica,Magnesia Anglica, Carbonas s. Subcarbonas Magnesise s. mag-nesicus cum Aqua & Hydrate magnesico ; Magnesie blanche,Carbonate ou Soascarbon/ite de Magnesie; Common Magnesia, Sub-carbonale of Magnesia; Magnesia, weisse oder kohlensaure Mag-nesia, kohlensaure Bitter- oder Talkerde.

Pll. Bor. Sie bildet zusammenhängende, sehr zerreibliche,sehr Uichte, weisse, in Wasser fast unlösliche Massen, wel-che ans kohlensaurer Bitlererde, Bittererdehydrat und Was-ser bestehen. Sie darf weder mit Kalkerde, Kali oder Na-tron, noch mit Metallen verunreinigt sein. Man bereitet siein chemischen Fabriken. Sie wird zerrieben und durch einSieb geschlagen di.*pensirt.

Ph. II tniB», Ilaiiti.. Sax.

Pll. N8- Hills. Eine filtiirte Lotung von sechs Pfd roherschwefelsaurer Bitter er d e in zwölf Pfd heissetnWasser wird mit Wasser bis auf 48 Pfd verdünnt, undkochend heiss unter beständigem Umrühren mit einem höl-zernen Spatel in einem zinnernen Kessel mit einer kochendheissen filtrirten Lösung von vier Pfd völlig kieselsäure-freier g er einig /er Pottasche in vierundzwanzig PfdWeisser vermischt. Nach einer halbstündigen Digestionwird das heisse Gemisch durch Leinwand kolirt, die avfderselben zurückbleibende kohlensi ure Magnesia fleissig mitWasser ausgewaschen und ohne sie auszupressen an einemwarmen iirte getrocknet.

Vor 150 Jahren wurde zuerst die Magnesia alba von einemDomherrn zu Rom als ein Geheim - und Universalmittel ver-kauft. 1707 stellte Slerogt dieselbe durch Fällung der Bitter-erde haltenden Salpetermutterlaugen mittelst Pottaschenkalisher und schon 1122 lehrte Friedrich Hoffmann sie aus den Mut-