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bindung ist das Chlorblei (Bleichlorid, Hornblei, PbCl). Dieses fälltbeim Vermischen von Bleilösungen mit Chlorwasserstoffsäure oder Chlor-metalllösungen als ein weisses krystallinisches Pulver nieder. Es ist in135 Th. kaltem Wasser, weniger in verdünnter Chlorwasserstoffsäure,aber sehr reichlich in koncentrirter löslich. Noch vor dem Glühenschmilzt es zu einer durchscheinenden hornartigen Masse, daher seinName Hornblei. Kassler Gelb und Turner's Gelb sind basischeChloride (Oxychloride) des Bleies.
Von den Sauerstoffsalzen verdient das schwefelsaure BleioxydErwähnung, welches nur in 22816 Th kaltem und in 36500 Th schwe-felsäurehaltigem Wasser löslich ist. Es wird häufig im pharmaceutischenLaboratorium als Nebenprodukt gewonnen und lässt sich zu gewöhn-lichen Oelanstrichen, welche ein schlechtes Bleiweiss zulassen, anwen-den. Verbindungen des Bleioxyds mit Phosphorsäure giebt es zwei :3POb.P0 5 und 2PbO,P0 5 . Sie sind weiss, unlöslich in Wasser, löslich inSalpetersäure und schmelzen vor dem Löthrohre auf der Kohle, erstereunter Reduktion von J des Bleigehalts. Beim Erkalten erstarren sie zueinem polyedrischen Korn. Das Buntbleierz ist eine vorhersehendgrüne Verbindung von 3 PbO,cP0 5 )+PbCl.
Alle Blei enthaltenden Substanzen sind giftig und besonders hüteman sich vor dem Einathmen des Staubes und Dunstes solcher Substan-zen. Die Wirkung der Bleipräparate auf den thierischen Organismus isteine eigentümliche. Im regulinischen Zustandescheint das Blei nicht nach-theilig zu wirken, dagegen wirkt es im oxydirten und in Salzverbindun-gen in den Magen gebracht oder durch eine offene Stille der Körperflä-che aufgesaugt, als ein schleichendes langsam tödtendes Gift, und ver-anlasst oft anhaltendes, oft auch nur zeitweise auftretendes Siechthum,welches von heftig auftretender Krankheitserscheinung begleitet ist undmit dem Namen Bleikolik, Malerkolik, Hüttenkotze, bezeichnet wird.
Looeli albiim Parisiense.
Looch album; Looch blanc.
PIl. Ilamh. Eine halbe Unz. Mandelöl und ein SkrplTragant h tr erden mit vierte halb Unz. Wasser in ei-nem porcellanenen Mörser unter tüchtigem Reiben zu einerdicken Emulsion gemacht und mit zwei Unz. Syrupus Amyg-dalarum vermischt. Ex tempore.
JPll. NI. Hol*. Eine Emulsion aus einer halben Unz. ge-schälten süssen Mandeln! %w ei Stück bitteren Man-deln und vier Unz. Wasser wird mit zwei Drachm.Pomeranzenblüthenwasser, sechs%ehn Gran Tra-ganthpulver, einer halben Un%. Mandelöl und zweiDrchm. Zucker zu einem Looch gemischt.
Unter Looch versteht man einen milden süssen Lecksaft,besonders geeignet für Brustleidende. Von den obigen Vor-schriften ist zu erwähnen, dass das Eraulgiren des Mandelöls