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ser mit einer Mischung aus 13 Th. Acelum conc. (spec. Gew.1,040) und 15 Th. hö'chstrektific. Weingeist. Das sich in klei-nen Kristallen abscheidende Bicarbonat sondert man durch Fil-tration und wäscht es mit einer Mischung aus gleichen TheilenWasser und Weingeist ab. Die abfiltrirte Flüssigkeit enthältKaliacetat. 2(KaO,C02) und Ä geben KaO,2CO und KaO,Ä.Der Weingeist hat hier den Zweck, die Auflösung des gebil-deten Bicarbonats zu verhindern.
Eigenschaften. DasKalibicarbonat ist luftbeständig, ohneGeruch, schmeckt mildsalzig, schwach alkalisch und reagirtschwach alkalisch. Es krystallisirt in farblosen durchsichtigenrhombischen Säulen oder Tafeln. Es ist in 4 Th. kaltem, ineinem gleichen Gewicht heissem Wasser löslich, in Weingeistäusserst wenig löslich. Beim Erwärmen über 50° beginnt einTheil seiner Kohlensäure zu entweichen, beim stärkeren Er-hitzen verliert es die Hälfte seines Kohlensäuregehalts und ein-faches Kalicarbonat bleibt zurück. Die Formel des zweifach-kohlensauren Kalis ist KaO,2CO-f-HO; das Aeq.-Gew. 100.
Prüfung auf Reinheit. Ist das Kalibicarbonat feucht, soenthält es einfach kohlensaures Kali. Diese Verunreinigungnäher nachzuweisen, löst man eine Probe in ungefähr 6 Th.kaltem Wasser und setzt eine wässrige Quecksilberchloridlösunghinzu. Ist das Salz reines Bicarbonat, so entsteht ein weisserNiederschlag von Quecksilberbicarbonat, welches sich bald un-ter Verlust von Kohlensäure in ein braunrothes basisches Car-bonat verwandelt. Bei Gegenwart von einfachem kohlensaurenKali entsteht sogleich ein gelblichgefärbter Niederschlag. We-niger genau ist die Probe mit schwefelsaurer Magnesia. S. un-ter Nalrum bicarbonicum.
Kali bidiromicum.
KaO,2Cr0 3 ; Kali chromicum rubrum s. acidum, DeutochromasPotassae; Bichromale de Potasse; Bichromate of Potash; sauresoder rothes oder zweilach-chromsaures Kali, rothes Chromsalz.Ph. Haillb. Ein Präparat chemischer Fabriken.
Chrom ist ein stahlgraues, hartes, sprödes und sehr schwer schmelz-bares Metall, welches Vauqelin 1797 und fast zu gleicher Zeit Klaprothim Sibirischen rothen Bleispath entdeckten. Wegen seiner mannigfaltiggefärbten Verbindungen hat es den Namen (xgwpa Farbe) erhalten. Manfindet es im Serpentin Grünstein Basalt Dolerit Smaragd Pyrop Spinell etc.
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