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2 (1857)
Entstehung
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33
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Chaerophyllum te-

mulum Linn.Hayne Arzng. I. T. 34

Anthriscus silves-

(

Fester markiger Stengel.Blätter auf beiden Seiten behaart.Keine Doldenhülle. Hüllchen vielblättrig.

Nicht gefleckter, aber gefurchter Stengel,unterhalb mit steifen Haaren besetzt. Die

tris Hoffm. s. Chae-J Blatt er sind unterhalb auf dem Hauptner-

roph, silv. Linn.Hayne Arzng. 1. T. 33.

AethusaCynapium L.Hayne Arzng. 1. T. 35.

Cicutavirosa£. iWasserschierling. IHayne Arzng. 1. T. 37.Es unterscheidet

jven, so wie auch der innere Rand der Schei-fden (vaginae) mit Haaren besetzt. KeineiDoIdenhülle. Die Hüllchen sindvielblättrig.Stengel gleichsam mit einem violettfarbi-gen Reife bedeckt. Die Blätter sind aufi bei den Seiten glänzend. Die Blättchender Hüllchen sind länger als das Döldchen./ Wächst in Gräben und stehenden Wässern.I Keine Doldenhülle. Die Hüllchen sind\ vielblättrig. Kein gefleckter Stengel,sich also der Erdschierling durch dieDoldenhülle, welche den anderen ähnlichen Pflanzen (je-doch ausgenommen Aethvsa Cynapium) fehlt, ferner durch dievöllige Glätte (das Unbebaartsein) seiner Stengel undBlätter und den sehr geringen Glanz seiner Blätter, wäh-rend die Blätter von Aethusa Cynapium sehr glänzend, die deranderen Pflanzen mehr oder weniger mit Haaren besetzt sind.In den Monaten Juni und Juli werden die mit Blüthenversehenen, also zweijährigen Pflanzen eingesammelt, die dicke-ren Stengel und Aeste aber verworfen. 6 Th. frisches Krautgeben 1 Th. trocknes.

Das frische Kraut enthält 60 bis 65 Proc. Saft. Nach Schrader ge<ben 32 Unz. wildwachsender Schierling 6| Drchm. schleimig gunimigesExtrakt; 5J Drchm. Seifenstoff; 30 Gran Harz; 56 Gran grüne Substanz;50 Gran Eiweissstoff 32 Unz. im Garten gezogener Schierling lieferten:15 Drchm. schleimiggummiges Extrakt; 6} Drchm. Seifenstoff; 40 Gr.Harz; 50 Gr. grüne Substanz; 52 Gr. Eiweissstoff. Landerer erhielt ausdem frischen Kraute durch Des'illation mit Wasser eine kleine Mengeflüchtigen scharfen Oels von dem Gerüche der Pflanze. Ausserdem ent-hält der Schierling etwas Essigsäure, schwefeis., salzs. und Salpeters.,äpfels , phosphors. Kali-, Kalk- und Bittererdesalze, Eisen, Mangan undeinen giftigen alkaloidischenStoff desConiin S unter Coniumlh. 1. S. 862.Spiritus Conii ist ein Destillat von 12 Unz aus 12 Unz. des fri-schen blühenden Schierlingkrautes, 12 Unz. rektif Weingeist und derhinreichenden Menge Wasser oder eine Mischung von 5 Tropfen Coniinund 2 Unz. rektif. Weingeist.

Eine mit üppigem Kraute angestellte Analyse ergab nach Procenten:flüchtiges coniinhaltiges Oel 0,02; harzigen, in Weingeist und Aetherlöslichen Stoff 2,40; harzigen, nur in Weingeist löslichen Stoff 1,65; gum-mösen Stoff 6,10; Satzmehl 2,55; einem dem Gluten verwandten Stoff 2,68;Hager. Kommentar Bd II. 3