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Eiweiss 3,34; Chlorophyll mit etwas Harz 1,60; ExtraktivstofT ohne nar-kotische Eigenschaften 6,30; essigs , Salpeters., schwefeis. etc. Alkalien3,1; Wasser 60,00; Cellulose 8,20; Coniin 2,06.
Herba Fumariae.
Fumeterre; Fumitory; Erdrauch.Ph. Sax. Vielfach zusammengesetzte Blätter mit zarten keil-förmigen Blättchen, von bitterem, etwas scharfem Geschmack.
Ph. Ilaiul». Mann., §1. Ifols.
Fimiaria officinalis Linn. Erdrauch.Fumariaceae Cand. Diadelphia Hexandria.Hayne Arzng. 5. T. 4.
Diese einjährige Pflanze wächst bei uns häufig auf Aeckernund in Gemüsegärten. Gemeinlich wird, wie die PA. Hann.auch vorschreibt, das blühende Kraut im Mai bis Juli, einge-sammelt. 5 Th. geben 1 Th. trocknes. Der niederliegendeaufrechte zarte Stengel ist ästig. Die Blätter sind glatt und weich,von graugrüner (fol. glauca) Farbe, sehr zusammengesetzt, dieEndläppchen länglich rund. Die Blüthen stehen in schlaffenTrauben und sind rosenfarbig, an der Spitze schwarzbluthroth.Das Kraut ist fast geruchlos, hat aber einen bitteren, etwas
salzigen Geschmack.
Es enthält neben vielen Salzen eine geringe Menge einer eigenthüm-lichen, in farblosen Krystallen anschiessenden und auch sublimirbarenSäure, Fumarsäure, und einen alkaloidischen Stoff, Fu marin, wel-cher nach Hannon mit verdünnter Essigsäure aus dem zerquetschtenKraute ausgezogen werden kann. Die Fumarinsalze sind stark bitter.
Herba Galeopsidis.
Hb. Galeopsidis cum floribus; Blankenheimer Thee, Lieber'-sche Kräuter, Lieber'scher Brustthee.
Ph. Sax. Die ganze Pflanze ohne Wurzel, mit viereckigenzottig behaarten Stengeln und lanzettförmigen, stumpf gesäg-ten, gegen die Basis ganzrandigen, gelbgrünen Blättern. DerGeruch ist schwach, der Geschmack salzig und etwas bitterlich.
Pli. liamh., SI. Hols.
Galeopsis ocliroleuca Lamarck.Synon. Galeopsis grandißora Roth.Labiatae. Didynamia Gymnospermia.
Hundsnessel, gelbe Hanfnessel.
Diese einjährige Pflanze ist im südlichen Deutschland und