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2 (1857)
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Europa tcild wächst und bei uns in Gärten gezogen wird.Es werde im Juli gesammelt.Ph. Hain!».. IBaiui.. Sa\., Sl. ISoIs.

Chenopodinm ambrosioides Linn. Mexikanisches Traubenkraut.Chenopodeae. Pentandria Digynia.Hayne Arzng. 13. T. 15.

Diese einjährige Pflanze de3 heissen Amerikas wird inunseren Gärten kultivirt und wächst auch schon in den Kü-stenländern der Nordsee und des Atlantischen Oceans wild.Der aufrechte Stengel ist 2 bis 3 Fuss hoch und wenig ästig.Die Blätter sind mattgrün lancettförmig, buchtig gezähnt, aufder unteren Fläche mit glänzenden Drüsen und auf den Rip-pen mit einzelnen kurzen Haaren besetzt. Die grünen Blüth-chen Stehen in Knäulchen und bilden verkürzte Aehren, wel-che mit Blättern durchschossen sind. Der Geruch ist an^e-nehm gewürzhaft, der Geschmack schwach brennend gewürz-haft, kaum bitter. Das Kraut wird im Juni und Juli gesam-melt. Verwechselt wird es zuweilen mit dem weniger gewürz-haften Kraute von Chenopodium Botrys L. (Hayne Arzng. 13.T. 14.), welche Pflanze im südlichen Europa zu Hause ist undsich durch ihre länglich runden, fast fiederspaltig gebuchtetenBlätter hinreichend unterscheidet.

Bley fand in 2000 Th. des trocknen M. Traubenkrautes: 7,0 gelbli-ches gewürzhaftes flüchtiges Oel; 1,01 Essigsäure; Spuren Schwefel;88,0 Eiweissstoff; 9,0 braunes bitteres Weichharz; 22,5 weins. Kali;15,0 äpfels. Talkerde; 16,0 fade und schwachbitterschmeckenden dun-kelbraunen Extraktivstoff mit oxals. Kali; 75,0 Extraktivstoff mit äpfels.Kali; 92,0 salzs. und Salpeters Kali; 28,0 Amyluni; 286,0 Gummi; 134,0Gummi mit Spuren von Salpeters, oxals und schwefeis. Kali; 143,0Phyllochlor (Blattgrün); 8,5 salzs. Kali; 48,0 Kleber, 25,0 phosphors.Talkerde und salzs. Kalk 25,0; 364,0 Phyteumakolla ^veget. Ihier. Ma-terie); 30,0 Pflanzeneiweiss; 12,0 Talkerde mit Eisen- und Manganoxyd;375,0 rückständige Faser. Diese letztere gab durch Einäscherung: 8,0salzs. Kali; 28,5 kohlens. Kalk; 35,5 kohlensaure Talkerde; 10,5 Thon-erde; 7,5 Kieselerde; 0,5 Mangan und Eisenoxd; 150,0 Wasser. Verlust60,99. Diese Analyse wurde durch Extraktion mit Wasser, dann mitWeingeist, Aether, Chlorwasserstoffsäure und Aetzlauge ausgeführt.

Herba Cochlearise.

Herbe aux cuillers; Scunygrass; Löffelkraut.

Ph. BOI*. Das frische blühende Kraut mit herzförmigen, rund-lichen, gestielten, schwachgezähnten Wurzelblättern, sitzen-den länglichrunden buchtiggezähnten Stengelblättern und