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2 (1857)
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28
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narkotische Eigenschaften besitzen. Die Blätter werden vorder Blüthe gesammelt. Der 2 bis 4 Fuss hohe Stengel istdick, hohl und gefurcht, an den Gelenken schwach aufgetrieben,ästig, unten struppig behaart, oben glatt. Die Blattstiele sindfast 3schneidig gerinnt, die unteren hohl, die oberen nicht hohl.Die Blätter sind vielfach zusammengesetzt (decomposita), unter-halb auf dem Hauptnerven borstig-behaart. Die Blättchensind eiförmig fiederspaltig und haben länglichrunde, etwas stum-pfe Läppchen und langgezogene Endläppchen. Beim Einsam-meln hat man sich vor einer Verwechselung mit Conium ma-culatum (s. S. 31 Th. II.) zu hüten. In kleinen und geringenMengen setzt man den Saft des Kälberkropfes den frischenKräutersäften zu. Sonst wird selten davon Gebrauch gemacht.Als äusserliches Mittel wird dieses Kraut, wenn es nicht vorrä-thig ist, durch Herba Conti maculati ersetzt.

Herba ('liainaedryos.

Herba Trissaginis; Bathengel- oder edles Gamanderkraut.

Ph* Sax» Das blühende, £ Fuss hohe Kraut mit röthlichembehaarten Stengel, ovalen keilförmigen gekerbten eingeschnit-tenen Blättern und rothen Blülhen. Es hat einen gewürz-haften Geruch und Geschmack.

Teuerium C'liamacdrjs Linn.Labiatae. Lidynamia Gymnospermia.Hayne Arzng. 8. T. 4.

Edler Gamander.

Der Gamander ist im südlichen Deutschland zu Hauseund wird bei uns in Gärten gezogen. Er ist völlig obsolet.

Herba Oielidonii.

Herba Chelidonii majoris; Chelidoine; Greater Calantine;Schöllkraut.

Pll. Bor. Das frische Kraut mit gefiederten Blättern und ge-stielten eirunden, gekerbt eingeschnittenen, dünnen, unterhalbvorzugsweise auf den Rippen weichhaarigen Blättchen, an-gefüllt mit einem gelben scharfen Safte. Es werde einge-sammelt, wenn es zu blühen anfängt.

Pll. Iluiitl).. lIuiLii.. §ax., 81. Mols.

Cltelidonium inajiis Linn. Grosses Schöllkraut, Schwalbenkraut.Papaveraceae De C. Polyandria Monogynia.Hayne Arzng. 4. T. 6.