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den Landleuten häufig in fast faustdicken Bündeln mit derWurzel zum Verkauf gebracht. In diesem Falle werden dieWurzeln durch Abschneiden beseitigt, das frische Kraut ge-schnitten und getrocknet. 4 Th. frisches Kraut geben 1 Th.trocknes. Häufig ist dem officinellen Kraute das von Ery-thraea pulchella Fries beigemischt. Dieses hat einen sehr ästi-gen, an der Basis gabelästigen, 3 bis 5 Zoll hohen Stengel undfast fünfnervige Blätter. In Geschmack und Wirkung ist esder E. Cenfaurium gleich.
Das Tausendgüldenkraut enthält einen dem Genlianin ähnlichen Bit-terstoff, Schleim, Satzmehl, etwas flüchtiges Oel.
Herlia Chaerefolii»
Herba Cerefolii s. Chaerophylli; Körbelkraut.
Ph. Iltimli., Sax. __________
Anthriscus Cerefolium Hoffm. Körbel.Synon. Scandix Cerefblium Linn.Cerefolium sativum Link.Umbelliferae. Sect Anisum Adans.Pentandria Digynia. Hayne Arzng. 7. T. 14.
Diese im südlichen Europa einheimische, bei uns wie diePetersilie in Gärten kultivirte Pflanze wird als Suppenkrautbenutzt. Sie hat einen schwach bitteren^ etwas stechendenGeschmack, einen gewürzhaften Geruch und leistet eher frischals getrocknet heilsame Wirkung; ist überhaupt obsolet. DieBlätter sind sehr zusammengesetzt gezähnt glatt und nur aufder unteren Seite auf den Blattnerven spärlich mit Haaren be-setzt. Die Pflanze blüht im Mai und Juni. Eine Varietät mitkrausen Blättern ist gewürzreicher an Geruch. Der Sameenthält viel flüchtiges Oel.
Herba Chaerophylli sylvestris.
Herba Cicutariae s. Cicutariae vulgaris; Kälberkropf.
Ph. JBfainb.
Antliriscns silvestris Hoffm. Gemeiner Kälberkropf.Synon. C/uerophyllum silvestre Linn.
Cerefolium silvestre Link.Umbelliferae. Pentandria Digynia. Hayne Arzng 1. T. 33.
Diese Pflanze wächst in grasreichen Gärten. Sie soll stark