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reinigt. Der durchsichtige blättrige Gips, auch Frauen eis,Marienglas, Selenit [Lapis specularis, Glacies Mariae) ge-nannt, ist ein Gipsspath. Alabaster ist ein körniger Gips.
Gips als Gipsspath, Fasergips, Alabaster etc bestellt aus 32,56 Kalk-erde, 46,51 Schwefelsäure und 20,93 Wasser, erhält also die FormelCaO,S0 3 +2HO. Wasserfrei, krystaUisirt in rektangulären Säulen, wirder als Anhydrit gefunden. Der Gips ist in 460 Th. Wasser löslich. DieGegenwart von Kochsalz, Glaubersalz und einigen anderen Salzen ver-mehrt seine Auflö'slichkeit. In Weingeist ist er unlöslich. Bis zu 133°erhitzt verliert er sein Wasser. Der bei dieser Temperatur entwässerteGips ist der gebrannte Gips, bekannt durch seine Eigenschaft, mitWasser angerührt allmählig zu einer festen Masse zu erstarren. DiesesErstarren hat seinen Grund in der Bildung von krystallisirtem wasser-haltigem Gips, welcher ausserdem noch in dem Krystallhaufwerke eineQuantität Wasser mechanisch zurückhält. Tod tgebran nt er Gips istein solcher, welcher beim Brennen bis über 200° erhitzt ist. Dieser, sowie auch der natürliche wasserfreie Gips erhärtet mit Wasser nicht.Auch ungebrannter gepulv. Gips erhärtet, wenn er mit Lösungen deskohlens., schwefeis , kieseis Kalis, des Alauns, Seignettesalzes angerührtwird. Wegen dieser Eigenschaft des Gipses wird er häufig als Lutumin dem pharmaceutischen Laboratorium benutzt. Das Marienglas ist nurein Artikel des Handverkaufs.
Helices viventes.
Limaces, Helices vigneronnen; lebende Weinbergsschnecken.
Pli. Hamli., $1. Hols.
Ifelix poiiiiitiu Linn. Weinbergsschnecke, Hausschnecke.
Synon. Cochlea terrestris.
Mollusca. Ord. Gastcropoda (Schnecken). Farn. Pulmobranchia
(Lungenschnecken'.
Sturm VI. 1. T. 9,
Die Lungenschnecken sind Zwitter, müssen sich aber wiedie Blutegel gegenseitig begatten. Hinter dem Halse habensie ein Loch, durch welches sie atmosphärische Luft einathmen.Die auf dem Lande lebenden haben 4 Fühler, die im Wasserlebenden 2. Die oben aufgeführte Schnecke, die grösste beiuns lebende, hat eine spiralförmig gewundene genabelte gelb-lichgraue oder gelblichbraune, oft mit hellen Bändern gezeich-nete, 1 bis 2 Zoll im Durchmesser haltende Schale mit einermondförmig runden Oeffnung. Die 4 Fühler, von welchen die2 hinteren länger sind, tragen Augen auf ihren Spitzen. Ein-geweide in den Windungen der Schale. Im Frühling ist dieBegattungszeit. Im Herbste verschliessen sie sich mit einem
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