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kalkartigen Deckel und stossen diesen im Frühling wieder ab.Sie leben bei uns in Gärten, Weinbergen, Laubgebüschen. Imsüdlichen Deutschland werden sie häufig gesammelt, in Gru-ben gefüttert und, wenn sie sich mit einem Deckel verschlos-sen haben, versendet. Sie dienen als eine schmackhafte Speise.Die Eingeweide werden bei der Zubereitung weggeschnittenund nur der Fuss gegessen. In südlichen und heissen Län-dern sind überhaupt die Schneckpn ein beliebtes Nahrungsmittel.Chrestien empfahl die Weiribergsschnecke als ein vorzügliches Mittel ge-gen Schwindsucht und veranlasste Chamayon, dieselben zu analysiren.Dieser fand sie aus geschmacklosen, in Wasser unlöslichen häutigenTheilen, Schwefel, vielem Eiweiss, vieler Gallerte und verschiedenenschwefeis., salzs. und kohlens. Salzen bestehend. Zum medicinischenGebrauch werden diese Schnecken mit kaltem Wasser abge-waschen, in einem reinen Mörser zerquetscht und dann ge-kocht. Die Abkochung wird kolirt. Andere Schnecken unse-rer Gegenden können substituirt werden.
Nach dem Genüsse von Schnecken, welche in Gräben undan Orten lebten , wo sich narkotischgiftige Pflanzen befanden,hat man Vergiftungszufälle wahrgenommen. Helicin, Heli-cinnm, hat man den im Wasserbade eingetrockneten Schnek-kenschleim genannt.
Helmintochorton.
Melitochorton, Lemitochorton, Corallina, Muscus corallinus s.
Corsicanus; Mousse de Corse; Wormmoss; Wurmmoos,
Wurmtang.
1*1». S»X. Zarte knorpelartige ästige, gegen die Basis in ein-ander- und zusammengedrehte, nach der Spitze gerade, 2und 3spaltige , %n Bündelchen verwickelte Fäserchen vonbraunrother Farbe, salzigem Geschmacke und dem Gerücheder Meerzoophyten. Sie sind mit Conchylien, Sertularien(Rö/tren/corallen), Korallenmoos und anderen Seetangenvermisch/.
Pli. Ifumlt.. II »im.
Ileimintocliortos offieinalis Link. Wurmmoos.
Synon. Ceramium Helmintochortos.
Sphaerococcus Helmintochortos Agardh.Cryptophyta Link. Trib. Algae. Sect. Fucoideae.Cryplogamia Algae.
Diese gelbbräimliche Alge, vermischt mit einer sehr gros-