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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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859
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t'erruln sulpkur. — I^l^uor H^mmonli oarlion. 85l)

Reaction ein. Esistaber, wieTrommsdorffzuerst bemerkt hat, einunsicheres Reagens auf Laugensalze, indem es auch durch andere Substan-zen auf ähnliche Weise verändert wird, wie durch Vleiertract, durch dieEisensalze, Zinnsalze u. s. w., die zugleich sauer auf das Lackmuspapierwirken. Aber auch concentricte Säuren, wie die Schwefelsäure, Salpeter-säure, gasförmige Salzsäure machen das Kurlumepapier braunroth, welcheWirkung sie auch, nur weniger auffallend, auf Rhabarberpapier ausüben.

Fernambuktinctur und Fernambukpapier; aus Brosi-lienholzspähnen mit dem ««sacken Gewichte Wasser in der Siedehitze aus-gezogen. Die Tinktur muß soweit verdünnt feyn, daß sie blaß röthlichgelberscheint, welche Farbe durch freies Laugensalz in die purpurrotbe undselbst in die violette nach dem Grade der Concentration verändert wird.

Der Veilchensaft wird durch Alkalien grün, durch Säuren vio-lettroth gefärbt, ist aber wenig empfindlich.

Ferrum 8u1pl,uratum. Geschwefeltes Elsen. (Schwe-feleisen.)

Drei Theile Eiscnfeile werden mit zwei Theilen gereinigtenSchwefels schichtcnweise in einen Tiegel gebracht, der Tiegelwerde zwischen glühende Kohlen gestellt, bis der Schwefel ver»brannt und die Masse geschmolzen seyn wird; diese bewahre inlleine Stücke zerschlagen in einem gut verschlossenen Gefäße auf.

Dieses Schwefeleisen dient zur Bereitung des folgenden Reagens.

6»8 I,)'6i'08ulpl,ul'«tum. Schwefelwasserstoffgas.

Dieses Gas werde aus der geschwefelten Kalkerde oder demgeschwefelten Visen durch zugesetzte verdünnte Schwefelsäure ineiner passenden Flasche entwickelt, und durch eine gläserne kleineRöhre in die Flüssigkeit geleitet, welche man untersuchen will.

Das Schwefelwasserstoffgas als Reagens ist bereits oben bei ^yu«n^älallllpliurÄt, abgehandelt.

I^ilzuar ^minonii Larbonici. Kohlensaure Ammoniak-

stüssigkeit.

Sie dient zur Neutralisirung der sauren Flüssigkeiten. Die meistenErden werden durch kohlensaures Ammoniak niedergeschlagen, Kali undNatron, wenn sie vorhanden sind, bleiben in der Auflösung. Auch sindeinige Metalloryde, als Kupferoryd, in überschüssigem kohlensauren Am-moniak auflöslich.

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