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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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650
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Oleum animnls «etnereum

bältnissen vermischen. Es wird leicht ranzig, muß daher nicht in gro-ßer Menge vorräthig gehalten, sondern öfter frisch gepreßt werden. EineVermischung mit Baumöl giebt der Geruch und die Gerinnbarkeit desOels zu erkennen.

Das frisch (am besten durch kaltes Auspressen) bereitete Lein ölist hellgelb und hat einen eigenen schwachen Geruch und Geschmack, derweniger ekelhaft ist «ls bei dem käuflichen. Sein spec. Gew. variirtzwischen «,928 und u,932. De Saussure fand es bei -5- 12° C.—0,9395, bei -5- 25° -- 0,95, bei -»- 5°« — n,9l25 und bei -l- 94° —0,88l5. Vei — iu° C. nimmt es eine blassere Farbe an, ohne Stea-rin abzusetzen, bei — 27° C. jedoch erstarrt es nach Schübler zueiner festen gelben Masse. Es wird von 5 Th. kochenden und 40 Th.kalten Alkohols, sowie von 1,6 Th. Aether aufgelöst. Es wird gleich-falls leicht ranzig. Leinöl, welches lange in einer halbgefüllten Flaschegestanden hat, wird dick und trocknet dann weniger leicht. Es wirddann von Alkohol bedeutend leichter als das frische Oel ausgelöst, unddiese Auflösung wird mit Vortheil zu den hellen Lackfirnissen gemischt,um die Sprödigleit des Horzüverzugs zu vermindern.

Das W «llnußil wird aus den Kernen der Wallnüsse gewonnen.Frisch ist es grünlich, wird aber mit der Zeit blaßgelb. Es ist geruch-los und hat einen angenehmen milden Geschmack. Sein spec. Gew. istnach de Saussure bei ^ 12° C. -- o,9283, bei -j- 25° -- «,9l94,bei 94 ° — 0,87t. Es trocknet noch schneller als Leinöl. Bei — 15°C. ist es noch völlig klar und flüssig; bei — 16 bis 17° C. verdickt essich, wird weißlich trübe, und erstarrt bei steigender Kälte nach undnach bei — 2?° C. zu einer festen weißen Masse, In der Medicin wirdes äußerlich gegen trockne Flechten, und besonders wenn es schon etwasranzig ist, gegen Hornhautflecke gebraucht.

Das frisch bereitete Mohnöl gleicht in Aussehn undGeschmackedem Baumöle, und enthält nichts von den narkotischen Eigenschaftendes Opiums. Spec. Gew. bei 15° - 0,9249. Es gesteht bei — 18°C., wird aber selbst nach mehreren Stunden nicht bei 2° flüssig. Eswird von 25 Th. kalten und s Th. lochend beißen Alkohols aufgelöst,und läßt sich leicht mic Aether in allen Verhältnissen vermischen. Trock-net minder schnell an der Luft als Leinöl. Läßt sich leicht am Sonnen-lichte zu einem wasserhellen Oel bleichen; bleicht sich auch mit der Zeitan dunkeln Orten unter Luftzutritte. Wird in der Medicin und auchzu Speisen angewendet. Es gehört zu den weniger brennbaren Oelen.

Oleum «nimale «etnereum. Aetherisches thierisches

Oel.

(Oleum »nim»>e viz,pe!ii. Dippcl's thierisches Oel.)Nimm: stinkendes thierisches Oel, soviel als gefällig.