Nie« oxpressa
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von cernxyion »nck'col«). Wachs aus der Milch des Äuhbaums, Wachsaus grünen Blättern und Stengeln (Blattgrün, Chlorophyll).
Das officinelle Mandel öl wird aus den süßen Mandeln gepreßt,da die bittern Mandeln nur beim kalten Pressen ein von Blausaure freiesOel geben. Die oben erwähnte Eigenschaft der gebrannten Talkerde, denranzig gewordenen Oelen die Säure zu nehmen, kann man nach Horst'sVorschlag dahin benutzen, daß man gleich beim Auspressen der Mandelnetwas davon zusetzt, doch wird dieser Zusatz unnithig seyn, wenn recht gutefrische Mandeln zum Pressen genommen werden. Die Mandeln werdenhierzu zu einem gröblichen Pulver zerstoßen, das man durch ein Drahtsiebabschlagt, und unter fleißigem Umrühren gelind erwärmt, in einen leinenenoder härenen Beutel gegeben, und in der durch kochendes Wasser erwärm-ten Presse ausgepreßt. Zu Preßtüchern bedient man sich sehr zweckmäßigder Beutel aus Segelgarn, wie man sie in mehreren Oelmühlen anwendet.Hr, Apolda«Widnmann hat porgeschlagen, graues Löschpapier stattdes Preßtuches anzuwenden, wodurch man den Vortheil gewinne, daß sichin das Löschpapier nicht soviel Oel einziehe, als in die Leinwand, und daßdas Oel sogleich klar erhalten werde. Einigen hat dieses Verfahren nichtglücken wollen, weil die Bogen Papier zu klein sind und das Papier reißt,es gelingt indessen, wenn man, um nachher den Pießkuchen «us der Preß-schale herausheben zu können, gewöhnlichen Bindfaden unterlegt, danneinen Bogen Löschpapier ausbreitet, die gelind erwärmten Mandeln hinein-schüttet, darauf die Enden desBogens Löschpapier zusammenschlägt, so daßdie Form der Presse ausgefüllt ist, den noch unbedeckten Theil der Man-deln mit einem passenden Stückchen Löschpapier bedeckt, und jetzt den Del-le! der Presse darauf legt. Wie immer wird auch hier von Anfang sehrlangsam gepreßt, und der Druck nur ganz allmälig verstärkt, damit dasPreßtuch oder Papier nicht reiße. Wenn kein Oel aus der geneigten Pressemehr abtröpfelt, wird der Mandelkuchen herausgehoben, bei der man beivorsichtigem Pressen das Löschpapier unbeschädigt finden wird, d»S Papierabgenommen, der Mandelkuchen wieder zerstoßen, durchgeschlagen und miteinem kleinen Zusätze von Wasser wieder und zwar etwas stärker, jedochnicht über 100° C. erhitzt, und wie vorhin verfahren. Dieses durch daszweite Pressen erhaltene Oel wird besonders aufgehoben. Man erhält ausä« Unzen guter Mandeln 6 Unzen Oel, welches frisch gepreßt etwas trübeist, und sich durch einen schleimigen Bodensatz aufhellt, von dem es beimAufbewahren abgegossen weiden muß. Der Rückstand wird zerstoßen undals Mandelkleie (?ui-lur ^m^««««-«!») zum Waschen verbraucht.
Das Mandelöl ist hellgelb, dünnflüssig, hat keinen Geruch und einenangenehmen milden Geschmack. Sein spec. Gew. ist bei 4- 15" C. o,9l?— 0,920. — Beim Erkalten bis zu — 4U° C. siebt es 0,21 Stearin,welches bei -s- 6° schmilzt, und o,76 Elaln, welches in der stärkstenKälte nicht erstarrt. Das Mandelöl wird von 25 Th. kalten und 6 Th.lochend heißen Alkohols aufgelöst, und läßt sich mit Aether in allen Ve»
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