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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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614
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6»4 IVawum «ulp^uricum ^epuratumer^stÄUizatuln

alkalisch reagiren und mit Säuren nicht brausen. Die durch Baryt- undSilberauflösung hervorgebrachten Niederschläge müssen in wenig zugesetz-ter Salpetersäure auflöslich seyn, sonst ist das Salz durch schwefelsauresund salzsaures Natron verunreinigt; geringe Trübungen machen dasPräparat nicht verwerflich. Weder durch schwefelwasserstoffbaltiges Wassernoch durch Blutlaugensalz muß irgend eine Färbung oder Fällung her-vorgebracht werden.

Dieses Salz wird in Pulverform und auch in der Auflösung gegeben,darf aber weder mit Kali noch mit Säuren zusammenkommen, wird auchvon den meisten Salzen, als 1'»l«»rul nallon»»««, l<»li ««^»ricum,liali «celicum, lVI«ßneli» 5ulpl>uric», Lal^l« inulistioa, und von allenmetallischen Salzen zersetzt. In der analytischen Chemie dient es alsReagens auf Kall-, Silber-, Blei- und auch Eisensalze, vorzüglich aberdient es als Flußmittel bei Löthrohrversuchen, und deutet durch die Farbe,welche seine Glasperle zeigt, sehr bestimmt gewisse Metalloryde an.

^Vati'iim «ulpllurioum äepuratnm oi'^8l»I1i8atum»

KrystMsirtes gereinigtes schwefelsaures Natron.

(8»I iniradile Olauberi «ieriuralum. Gereinigtes Glaubelsalz.8u!pli«3 NÄlrieus eum V^ua «teriuratu«.)

Rohes schwefelsaures Natron werde in einer hin-reichenden Menge gemeinen Wassers aufgelöst. Die Auflö-sung werde filtrirt und nach den Regeln der Kunst in Krystallegebracht.

Dieses Präparat kann man auch aus dem von der Destil-lation der Salzsäure erhaltenen salzigen Rückstande bereiten. Zudiesem Ende werde der Rückstand zerrieben, in gemeinemWasser durch Kochen aufgelöst und gemischt mit

einer hinreichenden Menge rohen kohlensaurenNatrons,so daß dieses ein wenig vorwaltet, und dann werde die Flüssig-keit nach den Regeln der Kunst in Krystalle gebracht. Trockenbewahre sie an einem kalten Orte auf.

Es müssen weiße Krystalle oder krpstallinische Massen seyn,von der Beschaffenheit des rohen schwefelsauren Natrons, nichtsauer, von metallischen Verunreinigungen gänzlich, von salz-saurem Natron und schwefelsaurer Kalkerde aber so viel «ls mög-lich frei, was wie bei dem rohen schwefelsauren Natron erkanntwird.