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47,37 Natron und 52,63 Phosphors«««; ^n^ — i674,i«4, woraus«6,69 Natron und 53,3l Phosphorsäure als Vestcmdtheile in 1UU Th.Salz gefunden werden.
Es ist vorhin bemerkt worden, daß die neutratisirte Salzlauge mitetwas überschüssigem Natron versetzt werden müsse, damit man schönereKrystalle erhalte, indessen ist dieses nicht durchaus nothwendig, denn auch auseiner völlig neutralen Lauge schießt das phosphorsaure Natron von derselbenchemischen Constitution an, welches gleichfalls alkalisch reagirt, und ausder Mutterlauge, welche nun sauer reagirt, erhält man Krystalle einessauren Salzes. Es scheint hiernach, daß es keine neutrale Verbindung desNatrons mit der Phosphorsäure im krystallisirten oder festen Zustande gebe,sondern daß eine solche Verbindung entweder «Italisch oder sauer seyn müsse.Der stöchiometrischen Rechnung zufolge ist jedoch das alkalisch reagirendephosphorsaure Natron kein basisches, sondern das neutrale Salz, welchesdas Natronhydrat, das auch durch Weingeist ausgezogen wird, nur beige-mischt enthält, jedoch bleibt es unerklärt, daß die neutrale Verbindung ohnedielen Natrongehalt nicht krystallisiren kann, so daß dieselbe den zur Kry-stMsation erfoderlichen Antheil von Natron selbst der völlig neutralisirtenLauge entzieht, und diele mit überschüssiger Säure zurücklaßt, aus welcherdann bei fernerem Verdampfen das erwahnte saure oderzweifach phos-phorsaure Natron in der Ruhe in großen Krystallen anschießt. DiesesSalz wurde von Proust, der es aus dem einfach sauren Salze erhielt,für eine eigenthümliche Saure gehalten, die er Perlsäure nannte. Manerhält sogleich dieses Salz, wenn man zu der neutralen Salzlauge so langePhosphorsäure hinzusetzt, bis das Gemisch nicht mehr das Chiorbaryumlsalzsauren Baryt) fallt, und die conccntririe Lauge einige Tage sich selbstüberläßt. Dieses Salz hat nach Witsche: lich die Eigenschaft, daß esbei unverändertem Wassergehalte in zwei ungleichen Grundformen krystalli-siren kann, gewöhnlich krystatlisiit es in der Borarsäure ähnlichen Tchup'pen. Es ist leicht in Wasser, aber nicht in Weingeist löslich, welcher letz-tere nur daraus freie Phosphorsäure auszieht, wenn das Salz dielelbe imUeberschusse enthält. Das zweifachphosphorsaure Natron bestehtnach Mitscherlich im wafferleeren Znstande aus 3U,2i8 Natron und69,782 Phosphorsäure, ist also zusammengesetzt aus 1 Doppelat. Natron(--- 781,794) und 2 Doppelat. Phosphorsäure (— «784,62») und erhältdie Zahl A«t^ —2566,414, woraus durch Rechnung folgendes Berhält-niß der Bestandtheile in ina gefunden wird: Natron 3<i,46; Phosphormureb9,5l. Das krystallisirte Salz besteht nach Mitscherlich aus 73,76wasserleerem Salze und 26,24 Wasser, ist also Zig^' ^.HÜ(— 5466,246),und enlhalt hieraus berechnet 74<ni wafferleeres Salz »— 22,55 Natron-l-51,49 Phosphorsäure) und 25,96 Wasser. Dieses salz ist nicht officinell.
Das officinelle einfach phosphorsaure Natron muß die oben an-gegebenen Eigenschaften haben, sich leicht in Wasser auflösen, nur schwach