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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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606
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lieren, die selten über die Hälfte gehen, und die nicht vorzugsweise beisolchen Verhältnissen stehen bleiben, die geraden Atomenzahlen entspre-chen. Dieses wird bestätigt durch die Beobachtungen von SchindlerlVuchn. Nepert. XXXI, S. 4.), welcher fand, daß selbst eine großeWärme in den Sommermonaten nicht im Stande war, das kohlensaureNatron völlig zu entwässern, indem dieses noch einen Wassergehalt von«4,5 Procent zurückbehielt; daß geringe Wärme und feuchte Luft die Ab-sorption des Wassers wiederum beförderten, so daß i«o Gran völligwasserleeres Salz in Regentagen der Luft ausgesetzt 1^6 Gran wogen,welche Zunahme bis auf 84 Gran stieg, also fast genau die Hälfte wieim vollkommen wasserhaltigen Salze. Ein bemerkbarer Stillstand derZu- und Abnahme dieser Wassergehalte konnte aber nicht wahrgenommenwerden. Das einmal zerfallene Salz kann aber, wenn es auch wiederdie Hälfte seines Hrpstallwassers angenommen haben sollte, ohne zu schmel-zen, dem Siedepunkte des Wassers ausgesetzt, und auf diese Art leichtvöllig wasserleer gemacht werden. Auch Guido urt (Geiger's Magazin.Mai 182». S. 134.) giebt an, daß das kohlensaure Natron nicht wiedas schwefelsaure Salz zu einem feinen Pulver zerfalle, sondern jedesTheilchen des verwitterten Salzes war ein kleiner durchsichtiger Krystall,und 10« Th. zeigten sich zusammengesetzt aus 69,01 wasserleerem Salzeund 30,99 Wasser. Ferner fand sich, daß durch Glühen entwässerteskohlensaures Natron durch Aussetzen an die Luft wieder 30,55 ProcentWasser angezogen hatte.

Zwischen dem vorhin abgehandelten zweifach und diesem einfachkohlensauren Natron giebt es noch eine Zwischenstufe, nämlich anderthalbkohlensaures Natron. Man erhält dieses Salz bei Zerlegung des zwei-fach kohlensauren Natrons üurch Kochen. Es ist leichter als das zwei-fach und schwerer als daseinfach kohlensaure Natron im Wasser löslich.Es fatiscirt nicht in der Luft. Es ist zusammengesetzt aus 2 Ar. Natron(--- 781,794), 2 At. Kohlensäure (— 829,311) und 4 At. Wasser (—449,916), erhält also die Zahl ^a'<^- ^4Ü^206!,U!l. Der Sauer-stoff der Basis verhält sich darin zu dem Sauerstoffe der Säure wie 1 : 3,und seine Bestandtheile sind hieraus berechnet: Natron 37,93; Kohlensaure40,24; Wasser 21,^3. Phillips fand 78,2 kohlensaures Natron und2l,8 Wasser. Dieses anderthalb kohlensaure Natron kommt sehr häufignatürlich vor, und dahin gehört das im 1. Th, S. 717. erwähnte auswit-ternde Salz, welches aus den Natrons«« in Ungarn und in Afrika gesam-melt wird. Dahin gehören ferner die dort gleichfalls erwähnten natürlichvorkommenden Salze, Trona und Urao. Trona besteht nach einer Analysevon Klaproth aus: Natron 5?,n; Kohlensäure 38,u; Wasser 22,5;schwe,elsaurem Natron 2,5. Urao besteht nach Bou ssing au lt aus: Na-tron 41,22; Kohlensäure 29; Wasser 18,8«; Unreinigleiten 0,98.

Das officinelle einfach kohlensaure Natron kann noch mit schwefelsau-rem Natron verunreinigt vorkommen. Dies erkennt man , wenn die mit