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Salpetersture neutralisirte Natronauflöslina durch Barvtsolution nieder-geschlagen wird, sowie Silberauflösung das Kochsalz anzeigen würde.Geringe Beimischungen dieser Salze, durch leichte Trübungen angezeigt,sind der pharmnceutischeu Anwendung nicht hinderlich; soll jedoch davonein chemisch reines kohlensaures Natron bereitet werden, so kann manes mir destillirtem Essig sattigen, und wie beim Kali verfahren, oderauch, nach Kastner's Vorschlag, die kohlensaure Natronauflösung mitkohlensaurem Baryt digeriren, wodurch das vorhandene schwefelsaureNatron zersetzt wird. Das Salz kann aber auch durch schwefligsauresNatron verunreinigt sevn; mau entdeckt dieses, wenn man es mitSchwefelsaure übergießt, an dem eigenthümlichen Gerüche der schwefli-gen Saure. Schwefelverbindungen werden durch aufgegossene Chlorwas,serstoffsaurc oder verdünnte Schwefelsäure zerstört, und Schwefelwasser'stoffgas wird entwickelt, wobei auch wohl Schwefel als weißes Pulverniederfallen kann; Vleiauflösung wird dann nicht weiß, sondern schwärz-lich niedergeschlagen. Metallbeimischungen geben sich durch schweselwas«serstoffhaltiges Wasser zu erkennen.
Das kohlensaure Natron wird vorzüglich zur Darstellung mehrererPräparate gebraucht. Nach Pariset (ssroriep's Notizen. August 182?.Nr. Z?7.) ist das Natron von den Acgyvtern zum Einbalsamiren derLeichname gebraucht worden, wozu es von der Natur überMsia bärge»boten wurde. Wenn man nämlich thierische Stoffe mit diesem Alkaliin Verbindung bringt, so Mt es die Feuchtigkeit aus denselben ansich, tritt diese wieder an die Lust ab, und verbindet sich mit dem Fett,um es in Seife umzuwandeln. Wird dann der Leichnam wiederholtmit Wasser abgewaschen, so nimmt dieses die Seife aufgelöst mit sichfort, und der übrig bleibende Theil kann nun an die Luft gebrachtwerden, wo er trocknet, ohne zu verderben. Die Gewürze, Woh'gerüche,Harze, Balsame, Pulver, dann die Hüllen, die Bander, die gemalten,vergoldeten, mit Bildhauerarbeit verzierten hölzernen Sarge, das alleswar Lurus, der nichts zur Erhaltung beigetragen haben würde, wennnicht die vorläufige Operation stattgefunden hatte.
^I^atl-um cKIai-awm. ChlorNiltroll.
(<ül,I<irum ^illri. Lliloretuin I^slri. IVatrum cliloiini»cum.)Es werde mittelst der bei Iv«Ii inu!-!«ticum ox^on«tumbeschriebenen Vorrichtung auf dieselbe Weise wie das Chlorkalkbereitet. ____
Labarraque giebt zur Bereitung dieses Präparats das erfoderlicheVerhältniß dahin an, daß man das durch Zersetzung von eß Th. Kochsalzerhaltene Chlorgas in eine Lösung von 238 Th. krustallisirten kohlensaurenNatrons streichen läßt. Das in die Lösung streichende Gas wird schnell ab-
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