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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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476
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Kali carbonieuin e l'artaro

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werden. Ist die Potasche sehr mit Kieselerde verunreinigt < so wird manmit Nutzen, die von Trommsdorff gegebene Anweisung befolgen, diePotasche vorher in mehrere steinzeugene Schalen zu vertheilen, diese offenso lange in einen feuchten Keller zu stellen, bis alles recht schmierigund zum Tdeil zerflossen ist. Je langer man die Potasche auf diese Artmit der feuchten Luft in Berührung läßt, desto mehr zieht sie Kohlen-säure an, und desto besser scheidet sich die Kieselsaure ab. Immer wirdes nützlich sepn, selbst die Potaschenauflösung einige Wochen mit der at-mosphärischen Luft in Berührung zu lassen, damit durch die Kohlensäurederselben andere Kaliverbindungen, als mit der Kieselsäure, mit demMauganoryde u. s. w,, zersetzt werden. Die Flüssigkeit wird nun durcheinen leinenen Spitzbeutel filtrirt, und in einem blanken eisernen Ge-schirre verdampft, ins sich ein Salzhäutchen zeigt. Dann stellt man dasGanze einige Tage bei Seite, während welcher Zeit sich die trnstallisirba-ren Salze, das schwefelsaure und salzsaure Kali, größtenthcils ausschei-den, von welchen man die Lauge klar abgießt, und zur Trockne verdampft.Wird das gewonnene trockne Salz mit einem gleichen Gewichte kaltendestMirten Wassers übergössen, so löst dieses zwar das kohlensaure Kali, abervon den andern Salzen, die nickt so leicht auflöslich sind, nur sehr wenigauf. Durch dieses nochmalige Aussösen, Filtriren und Verdampfen wirddaher ein um vieles reineres Salz gewonnen, welches zu den gewöhnlichenZwecken völlig genügend ist, wenn gleich eine chemisch reine Beschaffenheitvon ihm nicht verlangt werden kann, und auch nicht verlangt wird.

, Ein beinahe völlig reines kohlensaures Kali erhält man aus dem Wein»steine durchs Verbrennen aufdie vorgeschriebene Art. Sehr gut gelingt dieWerkohlung des Weinsteins in kleinen, j Pfund haltenden länglichen P«-piertüten von starkem Juckerpapier, die man mit Waffer befeuchtet, und ineinem Wmdofen mit Kohlen einschichtet. Man laßt das Feuer ganz langsamangehen, und erhält es so lange, bis tewe Flamme und kein Rauch mehrnuS dem Weinsteine aufsteigt. Ist der Weinstein gehörig verkohlt, unddas Feuer nicht zu stark gewesen, so findet man nach dem Erkalten zusam-mengebackene Massen, die man von der anhängenden Paplerasche befreit,im Wasser auflöst, siltnrt, und zur Trockne «braucht- Nach Verzeliusmengt man, um sich ein ganz reines Kali zum chemischen Vehufe zu ver-schaffen, 2 Th. saures weinsaures Kali (Oreinul I'orlari) mit i Th. völ-lig reinem Salpeter, und verbrennet dieses Gemenge in einer eisernenPfanne, und zwar auf die Weise, daß man die Pfanne erst erhitzt, bis ihrBoden gelind glüht, dann das Gemenge in kleinen Portionen hineinbringt,und eine nach der andern abbrennen läßt. Die Weinsäure, welche außerdem Sauerstoffe noch Kohlenstoff und Wasserstoff enthält, verbrennt aufKosten des Sauerstoffs der Salpetersäure, welche gleichfalls zerstört wirdund das Kali, mit welchem belde Säuren vereinigt waren, bleibt zurück,jedoch mit einem Theile der Kohle der Weinsäure gemengt. Man kann auchden Lremor l«tari für sich brennen, bis die Masse weiß wird, und man