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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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475
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Kali eal'lioniouin e ^altaru

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Kall oarlionicum 6 l'artai-o. Kohlensaures Kall aus

dein Weinsteine.

(Alkali ve^etgl)!!« «liriitum. Luftgesäuertes vegetabilischesLaugensalz. H»l l'artari. Weinsieinsalz. (^nrdnnaz l<i»li-cu« o l'artaro.)

Noher Weinstein, in einem passenden Gefäße einge-schlossen, oder in Papier eingewickelt und zwischen die Kohlengelegt, werde gebrannt, bis er ohne Flamme und Nauch glüht.Die zurückbleibende kohligc Masse werde mit destill irremWasser ausgelaugt, die farblose Flüssigkeit siltrirt, und zurTrockne verdampft. Der Ruckstand werde

in einer gleichen Menge destillirten Wassersaufgelöst, die Auflösung siltrirt, und durch Verdampfung zurTrockne gebracht. Die erhaltene Masse werde, noch warm zer-rieben, in ein gläsernes Gefäß gebracht, und in demselben gutverschlossen ausbewahrt.

Auf dieselbe Weise werde das kohlensaure Kali aus derkohligen Masse, die bei der Destillation des rohen Weinsteinszurückbleibt, ausgezogen.

Es sey sehr weiß, von fremdartigen Salzen fast, von Kiesel-nnl» Alauneide völlig frei, was auf die oben angegebene Weiseerkannt werden kann. _______

Das kohlensaure Kali gehört zu den Salzen, die den Menschen amlängsten bekannt sind; und läßt es sich auch nicht mit Gewlßheit, son-dern nur mit Wahrscheinlichkeit behaupten, daß es den alten Griechen,Römern und Aegyptern unter dem Namen Aschensalz bekannt gewesensey, so ist doch so viel gewiß, daß es schon der Araber Geber im8. Jahrhundert aus den Weinhefen und aus dem Weinsteine selbst durchsVerbrennen, und Glauber 1L54 aus dem Salpeter durchs Verpuffe»mit Kohle (5lillum üxum «l I^quor nitli Kxi) zu ziehen verstand, unddaß Boyle selbst schon 1L6? wußte, daß zwischen dem sogenanntenfeuerfesten Salpeter, dem Weinsteinsalze und dem aus der Asche derKrauter und Hölzer gezogenen alkalischen Salze kein wesentlicher Unter-schied sey, obwohl erst durch Black um dos Jahr 1755 die wahre Be-schaffenheit dieses Salzes aufgeklärt wurde.

Die rohe Potasche enthalt (i. Th, S. 6«2.) sehr viele fremdartigeStoffe, von denen sie sich nur mehr oder weniger befreien läßt. Wirdl Th. Potasche mit 3 Th. heißen Wassers übergössen, so ist die Flüssigkeitmehr als hinreichend, um alles kohlensaure Kali aufzunehmen, so daß auchnoch fremdaltiae Verbindungen in nicht unbedeutender Menge aufgelöst

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