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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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474
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474 Kali carbonlcuin 0 Oineridus olavollati»

ein Doppelsalz von kohlensaurem Eisenoryd und kohlensaurem Kali, wel-ches sich beim Eintrocknen nicht zersetzt, sondern im Wasser wieder löst.Durch Glühen oder durch Zusatz von ätzender Kalkerde wird es zerlegt,und man erhält das Alkali wieder eisenfrei.

Wenn das Präparat von guter Beschaffenheit ist, so muß es völligungefärbt sepn, und an der Luft nicht feucht werden; eine feuchte Be-schaffenheit zeigt einfach kohlensaures Kali an; es muß in 4 Th. lallenWassers durch Schütteln sich vollkommen auflösen, und diese Auflösungmuß die Auflösung der schwefelsauren Talkerde nickt trüben, weil dieausgeschiedene Tolkerde in der Kohlensäure, wenn diese in dem erfoder-lichen Verhältnisse in dem Salze vorhanden war, wieder vollkommenaufgelöst wird. Die mit Salpetersäure neutralisirte Auflösung mußweder durch salpetersauren Baryt noch durch salpetersaures Silberorydgetrübt werden, indem es in diesem Falle schwefelsaure und salzsaureSalze enthält.

M»n wendet dieses Salz in Pulverform, besser aber in der wäßrigenAuflösung an, welche beim Zusammentreffen mit Säuren, «ls Weinstein-säure, Citronensaft u. s. w. reichlich kohlensaures Gas entwickelt.

Nali earboniouin 0 Olneribug «lHveUati8. KohltN'

saures Kali aus der Potasche.

Nimm: rohe Potasche, durch aufgelöste Kieselerde nicht garzu scl)r verunreinigt, einen Theil,Gieße auf

heißen gemeinen Wassers zwei Theile.Die siltrntc Flüssigkeit werde verdampft, bis ein Hautchen er-scheint, dann werde sie einige Tage hindurch bei Seite gestellt,damit die Neutralsalze sich zu Krystallen vereinigen. Daraufwerde die Flüssigkeit klar abgegossen, und durch Verdampfungin ein trockucs Salz gebracht. Dieses werde in

einer gleichen Menge kalten destillirtenWassersaufgelöst, die Auflösung filttirt und bei gelinder Wärme zurTrockne verdunstet. Bewahre es in gut verstopften Gefäßen auf.Es sey sehr weiß, von Kiesel- und Alaunerbe, von Metallenund fremdartigen Salzen soviel als möglich frei, was durchNeutralisalion mit Salpetersäure, wodurch die Kieselerde abge-schieden wird, durch Aeyomnwniak- und Schwefelwasserstoffam-moniakflüssigkeit, durch salpetersaure Baryt- und salpetersaureSilberauflösung zu erkennen ist.