llväral'gxrum muriatlcum ««si-o«^»«, ^5g
lvergl Ho,'6um nitlico muri««icum), nnd d«s einfache Chlorqnecksilberzu doppelt Chlorquecksilber, Kalomel zu Sublimat. Bei dem Quecksilber«orndsalze erfolgt sogleich eine vollkommene Zersetzung; durch den Nauerstoffdesselben wird so viel Chlorwasserstoffsäure gegenseitig zersetzt, daß das freiwerdende Chlor mit dem Quecksilber die demQuecksilberoryde entsprechendeVerbiüdunqsstufe, d. d. das Quecksilberchlorid, darstellt. Enthält alsodas salpetersaure Quecksilber kein Orydul, so wird auch lein Kalomel ge-bildet. Der dennoch sich einfindende Niederschlag ist nach Karsten basi-sches salpetersaures Quecksilber«»!,, welches nalz aber durchweht zu-gesetzte Säure in der dadurch frei werdenden Salpetersäure sehr bald sickwieder auflöst, und dann ln Sublimat verwandelt wird. Nach Sef-ström's Angabe erhält mau dasselbe Präparat, wenn eine kochende, cou-centcirte Auflösung von salpetersaurem Quecksilberolvbul mit conceutrirterChlorwasserstoffsäure, so lange sich etwas niederschlägt, versetzt wird, undman eine gleiche Quantität Chlorwasserstoffsäure, wie die zum Niederschla-ge angewandte, zusetzt, nnd das Gemenge ins Kochen kommen läßt. DerNiederschlag (Kalomel) löst sich allmälig wieder auf, und aus der erkaltetenAuflösung Meßt das Chlorid in schönen Krystallen an. Dieses wird fernererhalten, wenn man QneMveron,d unmittelbar in Chlorwasserstoffsäureauflöst, wobei der Sauerstoff des Olyds und der Wasserstoff der Säure zuWasser, Quecksilber und Chlor zu Quecksilberchlorid zusammentreten.
Der ätzende Quecksilbersudümat stellt eine schwere, weiße durchschei-nende Masse dar. Aus seiner Auflösung in Wasser krystallisirt er in wei-ßen nadelförmigen oder plattgedrückten vierseitigen Prismen, die sich anderLuft nicht verändern. Er besitzt einen äußerst widrigen, herben metallischenGeschmack, und wirkt schon in kleiner Gabe als ein heftiges Gift, weshalbman auch bei dem Zerreiben desselben sich sehr vordem aufsteigenden Staubein Acht nehmen muß. Cr schmilzt bei einer höheren Temperatur, geräthins Kochen nnd verflüchtigt sich. Er löst sich in 16 Th. kalten nnd in 3Th. kochenden Waffers, nnd in 2^ Th. kalten und i^ kochenden Alkohols,auch in 3 Th. kalten Aethers auf. Die Auflöslichkeit in Alkohol undAetherwird nach Karls (Poggendorff'S Annale« 1827. 8. S. LU8,) durch Zu-satz von Campher sehr vermehrt. Werden diese Auflösungen in offener Luftabaedampfr, so enthalten die Dämpfe eine kleine Quantität des Salzes,und nehmen einen eigenen scharfen Geruch an. Dieses Salz wird wederdurch Schwefelsäure noch Salpetersäure oder eine andere Sauerstoffsäurezersetzt; von Salpetersäure wird es leichter «Is von Wasser aufgelöst, aberes schießt bei dem Erkalten oder durch Abdampfen wieder daraus an. Auch»on Chlorwasserstoffsäure wird es leichter als von Wasser aufgelost. EinKubikzoll kochend heiße concentrirte Chlorwasserstoffsäure löst, nach JohnD»vv, gegen 1W0 Gran Quecksilberchlorid auf, und erstarrt bei dem Er-kalten zu einer festen trystallmischen Masse von perlmutterartigem Glänze,aber von einer so gelinden Wärme, wie die der Hand, wird sie wiederflüssig. Der Luft ausgesetzt, verwittert sie, verliert den Ueberschuß von
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