Xyu« KlentKae piperitao — Opii 265
^<zua 8alvi«e. Salbeiwasser.
^*^<^ua Valeriana«. Baldrianwasser,welche sämmtlich klar scyn müssen.
^^ua Mentl,ae pipeiiwe. Pfeffermünzwasser.Nimm: Pfcffermüuzkraut zwei Pfund,
Brunnenwasser soviel als hinreichend ist.Es werden vierzehn Pfund überdesiillirt.Es sep klar.
Wmn das Pfeffermünzwasser stark ist, so opalisirt es; es hat ei-nen kräftigen Pftffermünzgeruch und Geschmack, und bringt im Munde,ja selbst noch im Magen eine merkliche Kühlung hervor. Bisweilen,wenn es sehr stark ist, scheiden sich weiße, der Länge nach zusammen-hängende Fäden und haarförmige Klpstalle aus, die mit dem Campherübereinzukommen scheinen.
^crua ^enwae piperiwe vinos». WtlNiges Pfeffer-uiünMisscr.Nimm: Pfeffermünzkraut ein Pfund,
reclificirten Weingeist anderthalb Pfund,Brunnenwasser soviel als genug.Durch Destilliren werden sechs Pfund eines trüben Wassersabgezogen, welches wohl aufzubewahren ist.
Dieses Wasser unterscheidet sich von dem vorhergehenden nicht alleindurch den Gehalt an Weingeist, sondern auch durch einen etwas größe-ren Gehalt an ätherischem Pfeffermünzole, von welchem diese schwachgeistige Flüssigkeit etwas mehr ausgelost halten kann.
^<zua 0pü. Opiumwasser.
Nimm: Reines in Scheibchcn geschnittenes und getrocknetesOpium eine Unze.Schütte es in eine gläserne Retorte, und gieße daraufeine hinreichende Menge Brunnenwasser.Nach Anfügung einer gut verbundenen Vorlage werden sechsUnzen abdesiillirt. Bewahre es vorsichtig in gut verstopftenGefäßen auf.
Cs sey klar.