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^<zua l^aul-oCera»:. Kirschlorbeerwasser.
Nimm: frisch zerschnittene Kirschlorbeerb lätterzwei Pfund,höchst rectificirtenWeingeist dreiUnzen,Brunnenwasser sechs Pfund.Durch Destillation ziehe dreiPfund über. Es werde vorsich-tig aufbewahrt wie das Bittcrmandelwasser.Gemeiniglich ist es klar.Auf dieselbe Weise, deren wir unö bei der Prüfung desVittermandclwassers bedient haben, geben vier Unzen fünf Granblausaurcs Eisen.
Anmerkung. Wenn die frischen Kirschlorbeerblätter fehlen, soist es erlaubt, das Bittermandelwasser an die Stelle zu setzen.
Da nur die frischen Kirschlorbeerblätter das wirksame flüchtigePrinciv, die Blausäure, enthalten, wovon sich in den getrockneten nichtsmehr findet, so würde es sehr unzweckmäßig seyn, die getrockneten Kirsch-lorbeerblatter sich aus den Gegenden kommen zu lassen, wo der Kirsch-lorbeer häufig genug ist. Ja es sind selbst die frischen Kirschlorbeerblät-ter nicht zu jeder Jahreszeit gleich tauglich zur Vereitung des destillir-ten Wassers, sondern sie müssen im Anfange des Sommers bis Augusthierzu verwendet werden. Man wird daher ohne Bedenken in Gebenden,wo die frischen Kirschlorbeerblatter fehlen, das Bittermandelwasser, wel»ches so ziemlich stets von gleicher Stärke bereitet werden kann, an dieStelle setzen können, um so mehr, als die Vorschrift so gegeben ist,daß beide Wässer eine ganz gleiche Menge Blausäure enthalten sollen.
Das Kirscklorbeerwasser ist frisch bereitet trübe, nachher wird esllar. Es muß nicht brenzlich riechen, sondern den starken, balsamischen,bittermandelähnlichen betäubenden Geruch und gleichen bitterlichen Ge-schmack haben, wie die frischen zerriebenen Blätter. Uebrigens gilt dasbei dem Bittermandelwasser Angeführte auch bei diesem Wasser.
Hqua Aleli58«s. Mellffenwaffer.
Nimm: Melissenkraut zwei Pfund,
Brunnenwasser soviel als hinreichend ist.DurchDesiillirenziehe zwanzig Pfund eines klaren Wassersüber.
Auf dieselbe Weise werden bereitet:
^<zua MentKas «rizp»?. Krausemiinzwasser.H,<zua Kutae. Rmlteuwafser.