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Das desiillirte Opiumwasser enthält den flüchtigen, in seinen Wir-kungen etwas narkotischen Stoff des Opiums, dessen bereits imlTheileErwähnung geschehen, der aber für sich noch nicht hat dargestellt werdenkönnen. Das Wasser riecht stark nach Opium, und ist vorzüglich zuAugenmitteln empfohlen worden.
ä,<xua ox^mui-istica. Oxydirtsalzsaures Wasser.
(.4ci<ium murialicum ox^ßenawm. Orydllte Salzsäure.Liquor l^iilori. Flüssiges Chlor.)Orpdirtsalzsaures Gas oder Chlor leite innerhalb eines pneu-matischen Apparats in zum innerlichen Gebrauche mit desiillir-tcm Wasser, zum äußerlichen Gebrauche mit Brunnenwasser an-gefüllte Flaschen, bis der dritte Theil des Wassers übrig ist,dann schüttle sie nach unten gekehrt und verschlossen, damit dasWasser das Gas verschlucke. Bewahre dann die Flüssigkeit inkleinen, vollgefüllten und gut verstopften Flaschen an einem schat-tigen Orte auf, so lange sie unverändert seyn wird.
Es sey klar, von einem die Nase sehr belästigenden Gerüche.Das mit Lackmustinctur gefärbte Papier muß es schnell völligfarblos machen.
Zur Vereitung des Chlorwassers kann man sich auch zweckmäßig desWoulf'schen Apparats bedienen, bie Durch/eitung des Gases muß abersehr lange fortgesetzt werden, so lange bis das Wasser vollständig damitgesättigt ist. Die Absorption geht langsam, es müssen daher auch mehrereFlaschen hinter einander stehen, damit alles Gas absorbirt werde, wasindeß doch mcht ganz erlangt wird. Um jeder Belästigung durch dasentweichende Gas zu entgehen, bringt man noch eine letzte Flasche an, inwelcher eine Auflösung von i Th. kohlensaurem Kali in 6 Th. Waffer sichbefindet. Hierdurch erhalt man noch gelegentlich das K«Ii mulialicum ox^-Lenalum und wird durch das Gas nicht weiter belästigt. Die Flaschenkönnen fast ganz mit Wasser gefüllt seyn, weil das Volumen des Wassersdurch das aufgenommene Gas nicht vergrößert wird. Das zur Absorptiondes Gases dienende Wasser muß kalt, jedoch nickt unter -s- 6° seyn, weildas Gas in niedrigeren Temperaturen mit einem Antheil Wasser sich zumHydrat verbindet, welches in den Röhren erstarrt und kr»stall!s.rt, so daßder ganze Apparat zersprengt werden kann. Dem den Arbeiter sehr belästi-genden Gast muß durch gutes Lutiren der Ausgang verschlossen werden.
Bedient man sich zur Vereitung des Chlorwassers der pneumatischenWanne, so läßt man aus der mit Waffer angefüllten Flasche Z des Was,fers durch das Cblorgas austreiben, und während man diese Flasche unterdem Wasser von dem Gasleitungsrohre abhebt, wird sogleich eine andere