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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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Einleitung

Einer der ausgezeichnetsten Männer war Roger Baco, geb.1214 und gest. 1284. Er erhob die Wissenschaften auf einen freie-ren Standpunkt, welche durch die Stiftung vieler Universitäten sehrbegünstigt wurden. Für die medicinische Chemie und Pharmacieist aus dieser Zeit noch besonders BasiliuS Valentinus zu er-wähnen.

Bei allen unverkennbaren Zeichen einer gesteigerten Geistescul-tur blieb die Sucht Gold zu machen vorherrschend, und wurde zuSchelmereien und Betrügereien benutzt, so daß dagegen Befehle er-lassen wurden. Eben so erhielt sich die Neigung zum Wunderglau-ben. Man glaubte, daß sowohl einzelne Organismen und derenTheile, als auch Mineralien und deren Gewächse von Dämonen be-herrscht würden. Schrtftzügen, Zahlen und Buchstaben wurdenübernatürliche Bedeutungen zugeschrieben, und der größte Theil derlaborirenden Aerzte und Mönche hielt sich von der Möglichkeit, daßdurch den bloßen Willen auSerwählter magischer Menschen Verän-derungen in der umgebenden Natur hervorgebracht werden könnten,völlig überzeugt. Ja diese Lehre, die Nekromantie, erhielt zuSalamanca ihren eigenen Lehrstuhl.

Philippus Aureolus Theophrastus Paracelsus (Bom-bastus von Hohenheim), geb. zu Einsiede! in der Schweiz im I.1493, wurde Stifter einer medicinischen Schule, und erster Lehrerder Chemie in Europa, nämlich zu Basel. (Wiegleb behauptetdagegen, daß P. nie Lehrer der Chemie gewesen sey, auch ni.e che-mische Vorlesungen gehalten habe.) Er trat als großer Neuererin der Natur- und Arzneiwissenschaft auf, durchwanderte als fah-render Arzt den größten Theil von Europa, mit eine»! Eigendünkelund einer Selbstfchätzung, die in der Geschichte nicht leicht ihresGleichen finden. Allen Schulen wurde von ihm Hohn gesprochen,die Schriften Avicenna's und Galens wurden öffentlich vonihm verbrannt, für seine Aussprüche aber wurde unbedingter Glaubegefordert. Bekannt ist sein Bestreben, eine Universalarznei aufzufin-den, und seine abenteuerliche Idee eines Zusammenhanges aller ir-dischen Dinge und ihres gemeinsamen Ursprungs, worauf sich dieAnnahme gründete, daß zwischen einzelnen Organen des menschlichenKörpers und einzelnen Arzneilörpern ein bestimmtes Verhältnis) statt-finde, welches die Wirksamkeit der letztern begründe, und in ihreräußern Gestaltung sichtbar werde, daß mau also die Heilkräfte der