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Dispensatorium für die königlich sächsischen Lande oder Philipp Jakob Piderit's Pharmacia rationalis
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Dritte Abtheilung.

2. Man nimmt eine Unze Schwefelblumen, eben soviel Zinkvitnol und setzt so viel Lorbecröl zu, daß eine Sal-be daraus wird.

3 8. UnZuenturn mun6i6c»n5 (bellen).

1. ^lnZuontum mercuriale aldum, weißt QUtck«

silbersalbe.

2. Man mischt eine Unze Pomade und eine Drachmeweißen Quecksilberpräcipitat genau zusammen.

39. ^InZuentum ne2po1it2lium.

1. I^n^ueolnm l^ch^re^n ^inereum, aschglNNtQuecksilbersalbe, Neapelsalbe.

2. Man nimmt zwey Unzen frisches ^ gereinigtesSchweineschmalz, läßt es schmelzen, nimmt es dann vomFeuer und setzt, wenn es zu gestehen anfängt, zwey Unzengereinigtes laufendes Quecksilber zu; man mischt es durchzweystündiges Reiben sorgfältig unter einander, bis dieOueckfilbertügclchen ganz verschwunden sind, und bewahrtdie Salbe an einem kühlen Orte auf.

3. Auch durch ein Handmikroskop darf man fein me-tallisches Quecksilber erkennen. Wenn die Salbe nicht ge«nug Quecksilber enthalt, so entdeckt man dies, wenn maneine gewisse Quantität davon schmelzen läßt, wo das Queck«silber zu Boden fällt.

4. Unvollkommener Quecksilberkalt in Salbenform.Durch das anhaltende Reiben zieht das Quecksilber Sauer«fioff aus der atmosphärischen Luft an und verkalkt sich.

6. Man muff diese Salbe in großen flachen Reibschaa«len, mit breiten Reibkeulen und in kleinen Portionen, j. B.nur vier Unzen auf elnmahl bereiten.