Auf der Stelle zu bereitende Arzneyen. 239
Zimmtblüten in ackt Pfund Brunnenwasser bis auf denvierten Theil ein, seihet es durch und setzt zwey Unzen lau«fendes Quecksilber zu, kocht es dann von neuem und Marbey gelinder«, Feuer in ei»«m irdenen zugedeckten Geschirre,wobey man das Quecksilber mit einem hölzernen Stabchenfielßig umrührt, und endlich gicßt man den Absud ob.5. Für sich innerlich und als Klysiier.
l l. Decoctuln contra «truiNÄl.
1. Schwammabsud.
2. Man nimmt vier Unzen in Stücken zerschnittenenBadeschwamm und eben so viel Steine, die man darin fin«det, und brennt beydes in einem irdenen Gcf,!ße zu Asche.Von dieser Asche nimmt man eine Unze, locht sie mit zweyPfund Brunnenwasser auf die Hälfte ein, seihet es durch«nd setzt eine Unze Pomeranzensyrup zu.
4. Kalkerde, Kali.
5. Für sich.
l2. vecoctum I^c>r6ei.
1. Gerstentrank.
2. Man nimmt zwey Unzen Gersiengrauven, wäschtihnen mit kaltem Wasser das anhängende Mehl ab, kochtsie dann mit einem halben Pfund Wasser ein wenig, gießtdann dies Wasser ab, schüttet hierauf die Graupen in vierPfund kochendes Wasser und kocht es auf die Half« ein.
5. Getränk.
iz. !rlmpl25trum vezicAtorium.
1. Tmpwztrum c2iitl,l,ri6um, Spanischfli egen-pflasier, Kanthandenpftaster.
2. Man nimmt zwey Unzen Melilotenpflasier, laßt esüber gelinoem Feuer zergehn, setzt eine halbe Unze auf dasfeinste gepulverte spanische Fliegen und eme halbe Brach«