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Dispensatorium für die königlich sächsischen Lande oder Philipp Jakob Piderit's Pharmacia rationalis
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234
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Zweyte Abtheilung.

2. Man nimmt ein Pfund Schleim von Mhawurzclund eben so viel Schleim von Lclnsaamen, vier Pfund un»gesalzne Butter, locht dies zusammen, bls alle wässerigeThrile verdampft sind, setzt dann ein Pfund gelbes Wachsund ein halbes Pfund gemeines Harz dazu, schmilzt es, sei.het es durch. setzt zwey Unzen Terpentin dazu und hebt eszum Gebrauche auf.

4. Vegetabilischer Schleim mtt Harz und Fett.

Z22. VnZuentum citrinuln.

1. N»l»»mum mercuriale, llnzuentum ll^ärai^ri ci»niuum, gelbe Quecksilbersalbe.

2. Man nimmt eine Unze gereinigtes laufendes Queck«silber, löset es in zwey Unzen Salpetersaure auf, setzt zuder heißen Auflösung ein Pfund geschmolznes Schweine»schmilz und mischt es in einer gläsernen Reibschaale zu»sainmen.

4. Salpetersaures Quecksilber in Salbenform.

32z. I^llßuentutn ckZeztivum.

1. I^nßußmum leiebimlilU2e, Terpentinsalbe,Digestlvsalbe.

2. Man nimmt ein halbes Pfund Terpentin, reibt ihnmit vier Eydottern zusammen und setzt anderthalb UnzenIohanmstrautol dazu.

4. Terpentin in S«lbenform.

224. UnZuentum nervinuni.

i. Nervensalbe, ätherische Salbe.

2. Man nimmt acht Unzen Balsampappelblatter, schnei«det sie, gießt zwey Pfund zergangenes Schweineschmalzdarauf, laßt es vierzehn Tage lang sieh«, schmilzt es, sti»het es durch, setzt nach dem Erkalten eine halbe Unze Bern»fiemöl, eben so viel Kanullenöl, zwey Drachmen Rautcnol